Literarische Darstellung des gesellschaftlichen Umgangs mit Behinderung?

Antwort

Die literarische Darstellung des gesellschaftlichen Umgangs mit Behinderung variiert stark je nach Epoche, Kultur und Autor. Einige Werke, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen, sind: 1. **"Frankenstein" von Mary Shelley**: Dieses Werk kann als Metapher für die Ausgrenzung und das Unverständnis gegenüber Menschen mit Behinderungen gelesen werden. Die Kreatur wird aufgrund ihres Aussehens und ihrer Andersartigkeit von der Gesellschaft abgelehnt. 2. **"Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo**: Die Figur des Quasimodo, der als missgestalteter Glöckner lebt, zeigt die Isolation und das Mitleid, das Menschen mit sichtbaren Behinderungen erfahren können. 3. **"Mein linker Fuß" von Christy Brown**: Diese Autobiografie erzählt die Geschichte des Autors, der mit Zerebralparese geboren wurde und nur seinen linken Fuß kontrollieren kann. Das Buch beleuchtet die Herausforderungen und den gesellschaftlichen Umgang mit seiner Behinderung. 4. **"Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo**: Diese autobiografische Erzählung beschreibt die Freundschaft zwischen einem querschnittsgelähmten Mann und seinem Pfleger und zeigt, wie Behinderung und gesellschaftliche Vorurteile überwunden werden können. Diese Werke bieten verschiedene Perspektiven auf das Thema und regen zum Nachdenken über den gesellschaftlichen Umgang mit Behinderung an.

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