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Rainer Maria Rilkes Werk "Das Stunden-Buch" (1899-1903) ist ein bedeutendes Beispiel für die literarischen Strömungen der Jahrhundertwende, insbesondere des Symbolismus und des Jugendstils. Diese Strömungen betonten die subjektive Erfahrung, die Mystik und die Suche nach dem Transzendenten, was sich in Rilkes Werk deutlich zeigt. 1. **Symbolismus**: Rilkes Gedichte sind reich an Symbolen und Metaphern, die tiefere spirituelle und existenzielle Bedeutungen transportieren. Er verwendet Bilder aus der Natur und der Religion, um komplexe innere Zustände und metaphysische Fragen zu erkunden. 2. **Mystik und Spiritualität**: "Das Stunden-Buch" ist stark von mystischen und religiösen Themen geprägt. Rilke reflektiert über das Verhältnis des Menschen zu Gott und zur Schöpfung, was typisch für die spirituelle Suche der Jahrhundertwende ist. 3. **Subjektivität und Innerlichkeit**: Rilkes Werk betont die subjektive Erfahrung und die innere Welt des Individuums. Diese introspektive Haltung ist charakteristisch für die Literatur der Jahrhundertwende, die sich von den objektiven Darstellungen des Realismus abwandte. 4. **Form und Stil**: Rilkes Sprache ist musikalisch und rhythmisch, was dem ästhetischen Ideal des Jugendstils entspricht. Seine Gedichte sind kunstvoll gestaltet und legen großen Wert auf Klang und Form. Insgesamt spiegelt "Das Stunden-Buch" die zentralen Anliegen und ästhetischen Prinzipien der literarischen Strömungen der Jahrhundertwende wider, indem es die subjektive Erfahrung, die Suche nach dem Transzendenten und die ästhetische Gestaltung in den Vordergrund stellt.
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Fjodor Dostojewski war in erster Linie ein russischer Schriftsteller, der vor allem für seine Romane wie „Schuld und Sühne“, „Die Brüder Karamasow“ und „De... [mehr]
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László Krasznahorkai gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Schriftsteller der Gegenwart. Sein international bekanntestes und oft als sein gelungenstes Werk bezeichnetes Buch ist *... [mehr]
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Das Buch "Deutschland schafft sich ab" wurde von Thilo Sarrazin geschrieben.
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Beide Werke, **„Mario und der Zauberer“** von Thomas Mann (1929) und **„Leben des Galilei“** von Bertolt Brecht (1938/39), setzen sich mit Macht, Autorität und dem Widerst... [mehr]