Tolstois Erzählung „Wieviel Erde braucht der Mensch?“ gilt in der Literaturwissenschaft nicht als Kitsch. Kitsch bezeichnet meist Werke, die durch Übertreibung von Gefühlen,... [mehr]
Ob „Stolz und Vorurteil“ (Originaltitel: „Pride and Prejudice“) von Jane Austen aus heutiger Sicht als kitschig empfunden wird, hängt stark vom individuellen Geschmack und vom kulturellen Kontext ab. Der Roman erschien 1813 und gilt als Klassiker der englischen Literatur. Er zeichnet sich durch feinen Humor, gesellschaftskritische Beobachtungen und eine differenzierte Darstellung von Charakteren aus. Die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth Bennet und Mr. Darcy steht zwar im Mittelpunkt, doch Austen behandelt auch Themen wie Standesunterschiede, Rollenbilder und gesellschaftliche Zwänge. Aus moderner Sicht könnten einige Leser die romantischen Elemente, die höfische Sprache oder die gesellschaftlichen Konventionen als altmodisch oder sogar kitschig empfinden – vor allem, wenn sie mit heutigen Liebesromanen oder Filmen vergleichen werden, die oft ähnliche Motive aufgreifen. Allerdings ist „Kitsch“ meist durch Übertreibung, Sentimentalität und Oberflächlichkeit gekennzeichnet. Gerade das wird Jane Austen aber selten vorgeworfen: Ihre Ironie, ihr Witz und ihre kritische Distanz zu den Figuren verhindern, dass der Roman ins Kitschige abgleitet. Viele Literaturwissenschaftler und Leser schätzen „Stolz und Vorurteil“ gerade wegen seiner feinsinnigen Sprache und der subtilen Gesellschaftskritik. Die zahlreichen modernen Adaptionen und Verfilmungen (z.B. [BBC-Miniserie 1995](https://www.bbc.co.uk/programmes/b0074rj1), [Film 2005](https://www.imdb.com/title/tt0414387/)) zeigen, dass das Werk nach wie vor als relevant und ansprechend gilt. Fazit: Während einzelne Aspekte aus heutiger Sicht als romantisch oder nostalgisch wahrgenommen werden können, wird „Stolz und Vorurteil“ in der Regel nicht als kitschig, sondern als literarisch wertvoll angesehen.
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