Eine häufige Begleiterkrankung bei Altersdiabetes Typ 2 ist der Bluthochdruck. Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes entwickeln im Laufe der Zeit zu hohe Blutdruckwerte. Das liegt daran, dass Diabete... [mehr]
ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer) wirken positiv auf die Insulinresistenz bei Diabetes durch mehrere Signaltransduktionsmechanismen. Sie hemmen die Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II, ein Peptid, das eine Vielzahl von physiologischen Effekten hat, einschließlich der Erhöhung des Blutdrucks und der Förderung von Entzündungen. 1. **Reduktion von Angiotensin II**: Angiotensin II fördert die Insulinresistenz, indem es die Lipolyse in Adipozyten stimuliert und die Glukoseaufnahme in Muskel- und Fettzellen hemmt. Durch die Hemmung von ACE und die damit verbundene Reduktion von Angiotensin II wird diese negative Wirkung verringert. 2. **Erhöhung von Bradykinin**: ACE-Hemmer erhöhen die Konzentration von Bradykinin, einem Peptid, das vasodilatatorische Eigenschaften hat und entzündungshemmend wirkt. Bradykinin kann die Insulinempfindlichkeit verbessern und die Glukoseaufnahme in Zellen fördern. 3. **Verminderung von Entzündungen**: ACE-Hemmer haben auch entzündungshemmende Eigenschaften, die zur Verbesserung der Insulinempfindlichkeit beitragen können. Chronische Entzündungen sind ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Insulinresistenz. 4. **Einfluss auf das Renin-Angiotensin-System (RAS)**: Durch die Modulation des RAS können ACE-Hemmer die Insulinempfindlichkeit direkt beeinflussen, indem sie die Homöostase von Glukose und Lipiden verbessern. Insgesamt tragen diese Mechanismen dazu bei, die Insulinresistenz zu verringern und die metabolische Gesundheit bei Diabetikern zu verbessern.
Eine häufige Begleiterkrankung bei Altersdiabetes Typ 2 ist der Bluthochdruck. Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes entwickeln im Laufe der Zeit zu hohe Blutdruckwerte. Das liegt daran, dass Diabete... [mehr]
Eine häufige Begleiterkrankung (Komorbidität) von Altersdiabetes Typ 2 ist die diabetische Nephropathie. Dabei handelt es sich um eine chronische Nierenerkrankung, die durch die dauerhaft er... [mehr]
Zu den neuesten Diabetesmedikamenten zählen vor allem die sogenannten GLP-1-Rezeptoragonisten und dualen GIP/GLP-1-Agonisten. Besonders hervorzuheben ist Tirzepatid (Handelsname z. B. Mounjaro),... [mehr]
Typische Symptome von Diabetes mellitus sind: - Häufiges Wasserlassen (Polyurie) - Starker Durst (Polydipsie) - Unerklärlicher Gewichtsverlust - Müdigkeit und Schwäche - Verschwom... [mehr]
Zucker (Glukose) im Harn, auch als Glukosurie bezeichnet, ist normalerweise nicht vorhanden oder nur in sehr geringen Mengen nachweisbar. Die Nieren filtern zwar Glukose aus dem Blut, resorbieren dies... [mehr]
Die Blutzuckerwerte geben an, wie viel Glukose (Zucker) im Blut vorhanden ist. Sie werden meist in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) gemessen. Die Werte können je... [mehr]