Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Die Therapiemaßnahmen bei einem Magen-Darm-Karzinom hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Stadiums der Erkrankung, der genauen Lokalisation des Tumors und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Zu den gängigen Therapieansätzen gehören: 1. **Chirurgie**: Oft ist die operative Entfernung des Tumors der erste Schritt. Dies kann eine partielle oder vollständige Magenentfernung (Gastrektomie) oder eine Entfernung des betroffenen Darms (z.B. Kolorektalkarzinom) umfassen. 2. **Chemotherapie**: Diese wird häufig vor der Operation (neoadjuvante Chemotherapie) oder nach der Operation (adjuvante Chemotherapie) eingesetzt, um verbleibende Krebszellen zu bekämpfen. In fortgeschrittenen Stadien kann sie auch als primäre Behandlung eingesetzt werden. 3. **Strahlentherapie**: Diese kann in bestimmten Fällen eingesetzt werden, insbesondere bei rektalen Tumoren, um das Tumorwachstum zu reduzieren oder Schmerzen zu lindern. 4. **Targeted Therapy**: Hierbei handelt es sich um Medikamente, die spezifische Moleküle oder Signalwege angreifen, die für das Tumorwachstum verantwortlich sind. Diese Therapie wird oft bei bestimmten genetischen Veränderungen im Tumor eingesetzt. 5. **Immuntherapie**: Diese Therapie nutzt das Immunsystem des Körpers, um Krebszellen zu bekämpfen. Sie kann bei bestimmten Arten von Magen-Darm-Karzinomen wirksam sein. 6. **Palliative Maßnahmen**: Bei fortgeschrittenen Erkrankungen, wo eine Heilung nicht mehr möglich ist, können palliative Maßnahmen zur Linderung von Symptomen und zur Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt werden. Die genaue Therapie sollte immer in einem interdisziplinären Team besprochen werden, um die bestmögliche individuelle Behandlung zu gewährleisten.
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