Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Die Therapie bei einer Totalendoprothese (TEP) der Hüfte, also dem vollständigen Ersatz des Hüftgelenks durch ein künstliches Gelenk, umfasst mehrere Phasen: 1. **Vorbereitung vor der Operation:** - **Medizinische Untersuchung:** Um sicherzustellen, dass der Patient für die Operation geeignet ist. - **Physiotherapie:** Vorab-Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Beweglichkeit. 2. **Operation:** - **Anästhesie:** Der Patient erhält eine Vollnarkose oder eine Spinalanästhesie. - **Chirurgischer Eingriff:** Der beschädigte Hüftkopf und die Gelenkpfanne werden entfernt und durch die Prothese ersetzt. 3. **Postoperative Phase:** - **Aufwachraum:** Überwachung des Patienten nach der Operation. - **Schmerzmanagement:** Schmerzmittel und eventuell Antibiotika zur Infektionsvorbeugung. 4. **Frühe Rehabilitation (1-2 Wochen nach der Operation):** - **Mobilisation:** Bereits am ersten Tag nach der Operation wird der Patient ermutigt, aufzustehen und mit Gehhilfen zu gehen. - **Physiotherapie:** Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit und Stärkung der Muskulatur. 5. **Rehabilitation (bis zu 3 Monate nach der Operation):** - **Ambulante oder stationäre Reha:** Intensives Training zur Wiederherstellung der vollen Funktionalität des Hüftgelenks. - **Ergotherapie:** Unterstützung bei der Bewältigung alltäglicher Aktivitäten. 6. **Langfristige Nachsorge:** - **Regelmäßige Kontrolluntersuchungen:** Überprüfung der Prothese und der Heilung. - **Fortsetzung der Physiotherapie:** Übungen zur Erhaltung der Beweglichkeit und Muskelkraft. 7. **Lebensstil-Anpassungen:** - **Vermeidung von Überlastung:** Keine extremen Sportarten oder schwere körperliche Arbeit. - **Gesunde Lebensweise:** Ausgewogene Ernährung und regelmäßige, moderate Bewegung. Diese Phasen helfen dabei, die Funktionalität des neuen Hüftgelenks zu maximieren und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.
Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Ja, Rückschläge oder Schwankungen im Verlauf einer medikamentösen Therapie bei körperlichen Erkrankungen sind durchaus normal. Der Heilungsprozess verläuft selten linear, und... [mehr]
Ja, Suizidgedanken solltest du möglichst frühzeitig in einer Therapie ansprechen – idealerweise bereits beim ersten Termin. Das ist wichtig, weil dein:e Therapeut:in so besser einsch&a... [mehr]
Langzeiteinnahme bezeichnet die regelmäßige und fortlaufende Einnahme eines Medikaments oder einer Substanz über einen längeren Zeitraum, meist über Wochen, Monate oder sogar... [mehr]
Gallensteine können auf verschiedene Weise behandelt werden, je nach Art, Größe, Anzahl der Steine und den Beschwerden. Eine vollständige Auflösung ist jedoch nicht immer m&o... [mehr]