Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Bei einer Schwermetallvergiftung handelt es sich um eine toxische Reaktion des Körpers auf die Aufnahme von Schwermetallen, die in metallischer Form, als anorganische Salze oder organische Verbindungen (wie Methylverbindungen) vorliegen können. Die Auswirkungen und die Behandlung variieren je nach Form des Schwermetalls. ### 1. Metallische Form **Resorption:** Metallische Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber werden in der Regel über die Atemwege oder den Verdauungstrakt aufgenommen. Die Resorption kann variieren, ist aber oft gering. **Verteilung:** Nach der Resorption gelangen die Metalle in den Blutkreislauf und können sich in verschiedenen Organen, insbesondere in Leber, Nieren und Gehirn, anreichern. **Symptome:** Symptome einer Vergiftung können neurologische Störungen, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit und in schweren Fällen Organversagen umfassen. **Therapie:** Die Behandlung erfolgt häufig durch Chelatbildung, bei der Medikamente wie DMSA (Dimercaptobernsteinsäure) eingesetzt werden, um die Metalle aus dem Körper zu entfernen. ### 2. Anorganische Salze **Resorption:** Anorganische Salze wie Bleiacetat oder Quecksilberchlorid werden gut über den Verdauungstrakt aufgenommen. **Verteilung:** Diese Salze können sich ebenfalls in Organen anreichern und sind oft toxischer als die metallische Form. **Symptome:** Zu den Symptomen gehören akute und chronische Vergiftungserscheinungen, die neurologische, gastrointestinale und renale Probleme umfassen können. **Therapie:** Auch hier wird häufig eine Chelattherapie eingesetzt. In schweren Fällen kann eine symptomatische Behandlung notwendig sein. ### 3. Organische Verbindungen (z.B. Methylverbindungen) **Resorption:** Organische Schwermetalle wie Methylquecksilber werden gut über den Verdauungstrakt und die Atemwege resorbiert. **Verteilung:** Diese Verbindungen können die Blut-Hirn-Schranke überwinden und sich im zentralen Nervensystem anreichern. **Symptome:** Symptome einer Methylquecksilbervergiftung umfassen neurologische Störungen, Gedächtnisverlust, Koordinationsprobleme und in schweren Fällen psychische Störungen. **Therapie:** Die Behandlung kann schwierig sein, da organische Verbindungen oft schwerer zu chelatisieren sind. Eine frühzeitige Diagnose und symptomatische Behandlung sind entscheidend. ### Fazit Die Art der Schwermetallvergiftung beeinflusst die Resorption, Verteilung, Symptome und Therapien erheblich. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend, um langfristige Schäden zu vermeiden.
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