Wenn ein behandelnder Arzt sagt: „Ich bin mir 100% sicher, was Sie haben“, bedeutet das, dass er oder sie nach eigener Einschätzung keinerlei Zweifel an der gestellten Diagnose hat. D... [mehr]
Das Sjögren-Syndrom ist eine autoimmune Erkrankung, die hauptsächlich die Drüsen betrifft, die für die Produktion von Tränen und Speichel verantwortlich sind. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus klinischen Symptomen, körperlicher Untersuchung und verschiedenen Tests. Zu den häufigsten Diagnosemethoden gehören: 1. **Anamnese und körperliche Untersuchung**: Der Arzt fragt nach Symptomen wie trockenen Augen (Keratoconjunctivitis sicca) und trockenem Mund (Xerostomie) sowie nach anderen möglichen Symptomen wie Gelenkschmerzen oder Müdigkeit. 2. **Schirmer-Test**: Dieser Test misst die Tränenproduktion, indem kleine Streifen von Filterpapier in die Augen gelegt werden, um zu sehen, wie viel Feuchtigkeit innerhalb von fünf Minuten aufgenommen wird. 3. **Sialometrie**: Hierbei wird die Speichelproduktion gemessen, um festzustellen, ob eine verminderte Speichelproduktion vorliegt. 4. **Labialbiopsie**: Eine kleine Gewebeprobe aus der Lippe kann entnommen werden, um die Anzahl der Speicheldrüsen und das Vorhandensein von Entzündungen zu überprüfen. 5. **Blutuntersuchungen**: Bestimmte Autoantikörper, wie z.B. Anti-SSA (Ro) und Anti-SSB (La), können im Blut nachgewiesen werden, was auf das Vorhandensein des Sjögren-Syndroms hinweisen kann. 6. **Bildgebende Verfahren**: In einigen Fällen können bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT der Speicheldrüsen eingesetzt werden, um Veränderungen zu erkennen. Die Diagnose kann komplex sein und erfordert oft die Zusammenarbeit von verschiedenen Fachärzten. Es ist wichtig, bei Verdacht auf das Sjögren-Syndrom einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose und geeignete Behandlung zu erhalten.
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