Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Die Affolter-Therapie und die Aktivitätsorientierte Therapie (AOT) sind zwei unterschiedliche Ansätze in der Ergotherapie und Rehabilitation, die jeweils spezifische Konzepte und Anwendungsmethoden haben. ### Affolter-Therapie **Konzepte:** - Die Affolter-Therapie, auch als "geführte Interaktionstherapie" bekannt, basiert auf der Annahme, dass Wahrnehmung und Bewegung eng miteinander verbunden sind. - Sie wurde von der Schweizer Ergotherapeutin Dr. Elsbeth Affolter entwickelt. - Der Fokus liegt auf der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung, also der Wahrnehmung durch Berührung und Bewegung. - Ziel ist es, die Wahrnehmung und Verarbeitung von sensorischen Informationen zu verbessern, um die Handlungsfähigkeit im Alltag zu steigern. **Anwendung in der Praxis:** - Der Therapeut führt die Hand des Patienten bei alltäglichen Aktivitäten, um ihm zu helfen, sensorische Informationen besser zu verarbeiten. - Typische Aktivitäten können das Greifen von Gegenständen, das Anziehen oder das Essen sein. - Durch die geführte Bewegung soll der Patient lernen, sensorische Reize besser zu integrieren und eigenständige Bewegungen zu entwickeln. ### Aktivitätsorientierte Therapie (AOT) **Konzepte:** - Die Aktivitätsorientierte Therapie (AOT) basiert auf dem Prinzip, dass Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs) als therapeutische Mittel genutzt werden. - Sie zielt darauf ab, die Selbstständigkeit und Lebensqualität des Patienten durch gezielte Aktivitäten zu verbessern. - Der Ansatz ist klientenzentriert, das heißt, die Therapie wird individuell an die Bedürfnisse und Ziele des Patienten angepasst. **Anwendung in der Praxis:** - Der Therapeut wählt Aktivitäten aus, die für den Patienten bedeutungsvoll und motivierend sind. - Diese Aktivitäten werden genutzt, um spezifische motorische, kognitive oder soziale Fähigkeiten zu trainieren. - Beispiele können das Kochen, Gartenarbeit oder das Erledigen von Einkäufen sein. - Der Therapeut beobachtet und unterstützt den Patienten, gibt Feedback und passt die Aktivitäten an, um den größtmöglichen therapeutischen Nutzen zu erzielen. Beide Therapieansätze zielen darauf ab, die Handlungsfähigkeit und Lebensqualität der Patienten zu verbessern, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Methoden.
Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Ja, Rückschläge oder Schwankungen im Verlauf einer medikamentösen Therapie bei körperlichen Erkrankungen sind durchaus normal. Der Heilungsprozess verläuft selten linear, und... [mehr]
Ja, Suizidgedanken solltest du möglichst frühzeitig in einer Therapie ansprechen – idealerweise bereits beim ersten Termin. Das ist wichtig, weil dein:e Therapeut:in so besser einsch&a... [mehr]
Langzeiteinnahme bezeichnet die regelmäßige und fortlaufende Einnahme eines Medikaments oder einer Substanz über einen längeren Zeitraum, meist über Wochen, Monate oder sogar... [mehr]
Gallensteine können auf verschiedene Weise behandelt werden, je nach Art, Größe, Anzahl der Steine und den Beschwerden. Eine vollständige Auflösung ist jedoch nicht immer m&o... [mehr]
Subjektiver Tinnitus ist das Wahrnehmen von Geräuschen (z. B. Pfeifen, Rauschen, Summen), ohne dass eine äußere Schallquelle vorhanden ist. Er ist sehr häufig und kann verschieden... [mehr]