Der erste berühmte Gärtner, der historisch belegt ist, war vermutlich André Le Nôtre (1613–1700). Er war der Gartenarchitekt des französischen Königs Ludwig XIV.... [mehr]
Die Zeit vor 1914 wird als „Zeitalter des Wettrüstens“ bezeichnet, weil sie von einem intensiven militärischen Aufrüstungswettlauf zwischen den europäischen Großmächten geprägt war. In den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg, insbesondere zwischen 1870 und 1914, investierten Länder wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Russland und Österreich-Ungarn massiv in ihre Militärs. Einige der Hauptgründe für dieses Wettrüsten sind: 1. **Imperialismus**: Die europäischen Mächte konkurrierten um Kolonien und Einflussgebiete, was zu Spannungen und Konflikten führte. Der Drang, die eigenen Kolonialreiche zu erweitern, erforderte starke Militärs. 2. **Nationalismus**: Nationalistische Bewegungen und das Streben nach nationaler Stärke führten dazu, dass Länder ihre militärischen Kapazitäten ausbauten, um ihre Macht und ihren Einfluss zu demonstrieren. 3. **Militärische Allianzen**: Die Bildung von Allianzen wie dem Dreibund (Deutschland, Österreich-Ungarn, Italien) und der Entente (Frankreich, Russland, Großbritannien) führte zu einem Klima des Misstrauens und der Unsicherheit, was die Rüstungsanstrengungen weiter anheizte. 4. **Technologischer Fortschritt**: Die industrielle Revolution ermöglichte die Massenproduktion von Waffen und militärischer Ausrüstung, was die Rüstungswettläufe beschleunigte. 5. **Militärische Doktrinen**: Strategien wie der Schlieffen-Plan in Deutschland und die Betonung der Mobilmachung führten dazu, dass Länder sich auf einen möglichen Krieg vorbereiteten, was wiederum die Rüstungen verstärkte. Insgesamt schuf dieses Wettrüsten ein angespanntes geopolitisches Klima, das letztlich zur Entfaltung des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 beitrug.
Der erste berühmte Gärtner, der historisch belegt ist, war vermutlich André Le Nôtre (1613–1700). Er war der Gartenarchitekt des französischen Königs Ludwig XIV.... [mehr]
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