Wie viele Millionen Menschen wurden durch kommunistische Regime getötet?

Antwort

Die Frage bezieht sich vermutlich auf die Anzahl der Todesopfer, die verschiedenen kommunistischen Regimen im 20. Jahrhundert zugeschrieben werden. Historiker schätzen, dass weltweit zwischen 65 und 100 Millionen Menschen durch direkte Gewalt, Hungersnöte, Arbeitslager und politische Verfolgung unter kommunistischen Regierungen ums Leben kamen. Die genauen Zahlen sind umstritten und hängen von der Definition und den Quellen ab. Bekannte Beispiele: - **Sowjetunion (unter Stalin):** Schätzungen reichen von 10 bis 20 Millionen Toten, darunter Opfer von Hungersnöten (z. B. Holodomor), Gulags und politischer Säuberungen. - **Volksrepublik China (unter Mao Zedong):** Schätzungen liegen zwischen 30 und 45 Millionen, vor allem durch den „Großen Sprung nach vorn“ und die Kulturrevolution. - **Kambodscha (unter den Roten Khmer):** Etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen starben zwischen 1975 und 1979. - **Weitere Länder:** Auch in Nordkorea, Vietnam, Äthiopien und anderen kommunistisch regierten Staaten gab es zahlreiche Opfer. Eine bekannte Quelle für diese Schätzungen ist das Buch „Der Schwarzbuch des Kommunismus“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schwarzbuch_des_Kommunismus). Die Zahlen sind umstritten, da sie von politischen, methodischen und historischen Bewertungen abhängen. Es handelt sich um Schätzungen, keine exakten Zahlen.

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