Nach der Ver von 1871 das Deutsche Kaiserreich aus mehreren Bundesen (Königreiche, Großherzogtümer, Herzogtümer, Fürstentümer und freien Städten). Die DDR (Deutsche... [mehr]
Wilhelm II. veränderte das Kaiserreich nach der Entlassung von Otto von Bismarck im Jahr 1890 erheblich, insbesondere in Bezug auf die Außenpolitik und die militärische Strategie. Bismarcks Politik war geprägt von einem System von Allianzen, das darauf abzielte, Frankreich zu isolieren und den Frieden in Europa zu wahren. Wilhelm II. hingegen verfolgte eine aggressivere Außenpolitik, die als "Weltpolitik" bekannt wurde. 1. **Rückzug aus Bismarcks Bündnispolitik**: Wilhelm II. kündigte den Rückversicherungsvertrag mit Russland, was zu einer Annäherung zwischen Frankreich und Russland führte. Dies schuf ein neues militärisches Bündnis, das Deutschland in eine gefährlichere Lage brachte. 2. **Militarisierung und Flottenbau**: Wilhelm II. setzte auf den Ausbau der Marine, um eine Weltmacht zu werden. Dies führte zu einem Wettrüsten mit Großbritannien und verstärkte die Spannungen in Europa. 3. **Aggressive Kolonialpolitik**: Unter Wilhelm II. strebte das Kaiserreich nach Kolonien und Einflussgebieten, was zu Konflikten mit anderen imperialen Mächten führte. 4. **Militärische Strategie**: Wilhelm II. favorisierte eine offensive Militärstrategie, die auf schnelle Kriegsführung abzielte, was sich in der Schlieffen-Plan-Strategie widerspiegelte, die im Ersten Weltkrieg zur Anwendung kam. Insgesamt führte die Abkehr von Bismarcks diplomatischer Zurückhaltung und die Hinwendung zu einer aggressiveren Außenpolitik zu einer destabilisierten europäischen Situation, die letztlich zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs beitrug.
Nach der Ver von 1871 das Deutsche Kaiserreich aus mehreren Bundesen (Königreiche, Großherzogtümer, Herzogtümer, Fürstentümer und freien Städten). Die DDR (Deutsche... [mehr]
Im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) war die rechtliche Lage von Frauen stark eingeschränkt und von patriarchalen Strukturen geprägt. Frauen galten rechtlich als „minderberechtig... [mehr]