Was war der Moskauer Vertrag?

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Der Moskauer Vertrag, auch als Moskauer Vertrag von 1970 bekannt, war ein Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion. Er wurde am 12. August 1970 in Moskau unterzeichnet. Der Vertrag war ein wichtiger Schritt in der Entspannungspolitik während des Kalten Krieges und legte den Grundstein für die Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Staaten. Die Hauptpunkte des Vertrags waren: 1. **Anerkennung der bestehenden Grenzen**: Beide Seiten verpflichteten sich, die bestehenden Grenzen in Europa, einschließlich der Oder-Neiße-Grenze zwischen Deutschland und Polen, zu respektieren. 2. **Verzicht auf Gewalt**: Beide Staaten erklärten, dass sie auf Gewaltanwendung verzichten und ihre Streitigkeiten friedlich lösen würden. 3. **Entspannungspolitik**: Der Vertrag war Teil der sogenannten Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland, die darauf abzielte, die Beziehungen zu den osteuropäischen Staaten zu verbessern. Der Moskauer Vertrag war ein bedeutender Schritt zur Entspannung der internationalen Beziehungen und trug zur Stabilisierung der politischen Lage in Europa bei.

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