Montagsdemonstrationen in der DDR?

Antwort

Die Montagsdemonstrationen in der DDR waren eine Serie von friedlichen Protesten, die im Herbst 1989 stattfanden und maßgeblich zum Ende der DDR und zur Wiedervereinigung Deutschlands beitrugen. Sie begannen in Leipzig und breiteten sich schnell auf andere Städte aus. Die Demonstrationen fanden in der Regel montags statt und wurden von Bürgern organisiert, die demokratische Reformen und Reisefreiheit forderten. Ein bekanntes Motto der Demonstranten war "Wir sind das Volk". Die friedlichen Proteste führten schließlich zum Rücktritt der SED-Führung und zur Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989.

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