Lyon spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und religiös: 1. **Religiöses Zentrum:** Lyon war ein wichtiges kirchliches Zentrum. Bereits seit... [mehr]
Der Glaube, dass Menschen im Mittelalter die Erde als flache Scheibe betrachteten, ist ein weit verbreiteter Mythos, der als "Mythos der flachen Erde" bekannt ist. Dieser Mythos entstand hauptsächlich im 19. Jahrhundert und wurde durch populäre Literatur und Bildung verbreitet. Hier sind einige Gründe, warum dieser Irrglaube entstanden ist: 1. **Fehlinterpretation historischer Quellen**: Einige mittelalterliche Texte und Illustrationen wurden missverstanden oder aus dem Kontext gerissen, was den Eindruck erweckte, dass die Menschen damals an eine flache Erde glaubten. 2. **Propaganda und Bildung**: Im 19. Jahrhundert nutzten einige Autoren und Historiker den Mythos der flachen Erde, um das Mittelalter als eine Zeit der Unwissenheit und des Aberglaubens darzustellen, im Gegensatz zur "aufgeklärten" Neuzeit. 3. **Einfluss von Schriftstellern**: Autoren wie Washington Irving trugen zur Verbreitung des Mythos bei. In seinem Buch "A History of the Life and Voyages of Christopher Columbus" (1828) stellte er fälschlicherweise dar, dass Columbus gegen den Glauben an eine flache Erde kämpfte. 4. **Vereinfachung in der Bildung**: In Schulbüchern und populären Darstellungen wurde die Geschichte oft vereinfacht, was dazu führte, dass komplexe historische Realitäten verzerrt wurden. Tatsächlich wussten gebildete Menschen im Mittelalter, insbesondere Gelehrte und Seefahrer, dass die Erde eine Kugel ist. Diese Erkenntnis geht auf die antiken Griechen zurück, insbesondere auf Pythagoras und Aristoteles, und wurde im Mittelalter durch Werke von Gelehrten wie Thomas von Aquin und Roger Bacon weitergetragen.
Lyon spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und religiös: 1. **Religiöses Zentrum:** Lyon war ein wichtiges kirchliches Zentrum. Bereits seit... [mehr]
Eine Pfalz ist ursprünglich eine befestigte Residenz oder ein Herrschaftssitz eines Königs oder Kaisers im Mittelalter, insbesondere im Heiligen Römischen Reich. Der Begriff stammt vom... [mehr]
Die These, dass Karl der Große (Charlemagne) gar nicht existiert habe, ist eine sogenannte „Phantomzeit-Hypothese“. Diese wurde vor allem vom deutschen Publizisten Heribert Illig in... [mehr]
Ein Komturorden ist ein Ritterorden, bei dem der Titel „Komtur“ (von lateinisch „commendator“ = Verwalter, Befehlshaber) eine bestimmte Rangstufe innerhalb des Ordens bezeichne... [mehr]
Beim sogenannten Kinderkreuzzug von 1212 handelt es sich um ein historisch umstrittenes Ereignis, das von zwei großen Gruppen von Kindern und Jugendlichen aus Frankreich und Deutschland berichte... [mehr]
Die sogenannten Kinderkreuzzüge waren zwei große, aber historisch schwer fassbare Bewegungen im Jahr 1212, bei denen sich Tausende Kinder und Jugendliche aus Frankreich und Deutschland auf... [mehr]
Im Mittelalter wurde die Frage, wer König wurde, je nach Zeit und Region unterschiedlich entschieden. Grundsätzlich gab es zwei Hauptwege zur Königswürde: Erbfolge und Wahl. **1.... [mehr]
Villard de Honnecourt, ein französischer Baumeister und Zeichner des 13. Jahrhunderts, ist vor allem durch sein Skizzenbuch bekannt, das zahlreiche technische und architektonische Entwürfe e... [mehr]
Die Zünfte, die im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wichtige wirtschaftliche und gesellschaftliche Organisationen für Handwerker und Kaufleute waren, hatten im Laufe der Zeit mit v... [mehr]
Günstige Standorte für die Gründung einer Stadt im Mittelalter zeichneten sich durch mehrere zentrale Merkmale aus: 1. **Nähe zu Wasser**: Flüsse, Seen oder das Meer waren wi... [mehr]