Was ist eine Verwässerungsgebühr bei ETFs?

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Eine Verwässerungsgebühr (englisch: "dilution levy" oder "swing pricing") ist eine Gebühr, die bei bestimmten Investmentfonds, einschließlich einiger ETFs, erhoben werden kann, um die Interessen der verbleibenden Anleger zu schützen. **Hintergrund:** Wenn viele Anleger gleichzeitig Anteile eines Fonds kaufen oder verkaufen, muss der Fondsmanager Wertpapiere kaufen oder verkaufen, um die Zu- oder Abflüsse auszugleichen. Dabei entstehen Transaktionskosten (z. B. Handelsgebühren, Geld-Brief-Spanne), die normalerweise alle Anleger des Fonds betreffen würden – auch diejenigen, die nicht gehandelt haben. **Zweck der Verwässerungsgebühr:** Die Verwässerungsgebühr wird auf die Transaktion (Kauf oder Verkauf) aufgeschlagen und dient dazu, die durch den Handel entstehenden Kosten direkt dem verursachenden Anleger zuzuordnen. So werden die verbleibenden Anleger vor einer "Verwässerung" ihres Fondsvermögens durch die Transaktionskosten geschützt. **Beispiel:** Wenn du Anteile eines ETFs kaufst und der Fondsmanager deshalb Wertpapiere am Markt erwerben muss, kann eine Verwässerungsgebühr erhoben werden, die die dabei entstehenden Kosten abdeckt. Das gleiche gilt beim Verkauf. **Fazit:** Die Verwässerungsgebühr ist also eine Schutzmaßnahme für die Bestandsanleger und sorgt für eine gerechtere Kostenverteilung im Fonds. Sie ist bei ETFs allerdings eher selten und kommt häufiger bei aktiv gemanagten Fonds oder offenen Immobilienfonds vor. Weitere Informationen findest du z. B. bei [Börse Frankfurt](https://www.boerse-frankfurt.de/etfs/wissen/etf-gebuehren-und-kosten) oder [JustETF](https://www.justetf.com/de/academy/etf-kosten.html).

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