Was sagt die Kennzahl Eigenkapitalrentabilität aus?

Antwort vom

Die Eigenkapitalrentabilität (auch Eigenkapitalrendite oder Return on Equity, ROE) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die angibt, wie effizient ein Unternehmen das von den Eigentümern (Aktionären) investierte Kapital nutzt, um Gewinne zu erzielen. Sie wird berechnet, indem der Jahresüberschuss (nach Steuern) durch das durchschnittliche Eigenkapital des Unternehmens geteilt und das Ergebnis mit 100 multipliziert wird, um einen Prozentsatz zu erhalten. Die Formel lautet: \[ \text{Eigenkapitalrentabilität} = \left( \frac{\text{Jahresüberschuss}}{\text{durchschnittliches Eigenkapital}} \right) \times 100 \] Ein hoher ROE-Wert deutet darauf hin, dass das Unternehmen in der Lage ist, hohe Gewinne aus dem investierten Eigenkapital zu generieren, was für Investoren attraktiv sein kann. Ein niedriger ROE-Wert könnte hingegen auf eine ineffiziente Nutzung des Eigenkapitals hinweisen.

Verwandte Fragen

Verdient IONOS Geld oder ist das Unternehmen noch negativ?

IONOS verdient bereits Geld; negativ ist das Unternehmen nicht mehr. 2024 lag der Konzernüberschuss bei rund 169,7 Mio. €, und für 2025 meldete IONOS sogar Profitabilität auf Rekor...

Welche Pharma-ETFs haben die höchste Rendite?

Die stärkste Rendite unter „Pharma-ETFs“ hängt komplett vom Zeitraum ab: kurzfristig führen oft spezialisierte Healthtech-/Biotech-Produkte, über 3 bis 5 Jahre waren zu...

Welche Geldanlage ist am besten?

Die beste Geldanlage gibt es nicht pauschal – für die meisten ist aber ein Mix aus Notgroschen auf Tagesgeld und langfristigem ETF-Sparen die beste Lösung, weil er Sicherheit und Rendi...

Wie investiere ich erfolgreich?

Erfolgreich investieren heißt vor allem: breit streuen, Kosten niedrig halten, regelmäßig investieren und dann lange nichts kaputtmachen. Für die meisten Privatanleger ist nicht...