Integrationslasten bei Aktien bezeichnen die Kosten und Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Integration eines übernommenen Unternehmens in einen bestehenden Konzern oder eine Unternehmensgr... [mehr]
Konsolidierung bezeichnet im wirtschaftlichen und buchhalterischen Kontext den Prozess, bei dem die Finanzdaten mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmen (meist Tochtergesellschaften) zu einem einheitlichen Abschluss für den gesamten Konzern zusammengeführt werden. Ziel ist es, ein klares Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des gesamten Konzerns zu erhalten. **Ablauf der Konsolidierung:** 1. **Vollkonsolidierung:** Bei Tochterunternehmen, die unter beherrschendem Einfluss stehen (meist über 50 % der Anteile), werden sämtliche Vermögenswerte, Schulden, Aufwendungen und Erträge vollständig in den Konzernabschluss übernommen. 2. **Kapital- und Schuldenkonsolidierung:** - **Kapital:** Die Beteiligung der Mutter an der Tochter wird mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaft verrechnet, um Doppelzählungen zu vermeiden. - **Schulden:** Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften werden eliminiert. 3. **Zwischenergebniseliminierung:** Gewinne und Verluste aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, die noch nicht an Dritte weitergegeben wurden, werden herausgerechnet. 4. **Aufwands- und Ertragskonsolidierung:** Umsätze, Aufwendungen und Erträge aus konzerninternen Geschäften werden eliminiert, damit sie nicht doppelt gezählt werden. 5. **Anteilige Konsolidierung und Equity-Methode:** Bei Gemeinschaftsunternehmen oder assoziierten Unternehmen (Beteiligung meist zwischen 20 % und 50 %) werden andere Methoden wie die anteilige Konsolidierung oder die Equity-Methode angewendet. **Ziel:** Die Konsolidierung sorgt dafür, dass der Konzernabschluss so aussieht, als wäre der gesamte Konzern ein einziges Unternehmen. Dadurch werden konzerninterne Beziehungen und Transaktionen neutralisiert. **Rechtliche Grundlagen:** In Deutschland regeln das Handelsgesetzbuch (HGB) und die International Financial Reporting Standards (IFRS) die Konsolidierungspflichten und -methoden. Weitere Informationen findest du z.B. bei [Wikipedia – Konzernabschluss](https://de.wikipedia.org/wiki/Konzernabschluss).
Integrationslasten bei Aktien bezeichnen die Kosten und Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Integration eines übernommenen Unternehmens in einen bestehenden Konzern oder eine Unternehmensgr... [mehr]
Der Begriff „urban Trend Enterprise Bank“ ist kein allgemein bekannter oder etablierter Begriff im Finanzwesen, in der oder im Bereich der Banken. Es gibt keine international oder national... [mehr]
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Blue Chip Unternehmen sind große, etablierte und finanziell solide Unternehmen, die in ihrer Branche als besonders zuverlässig und leistungsstark gelten. Sie zeichnen sich durch eine lange... [mehr]
High Yield Corporate Bonds sind Unternehmensanleihen mit einer vergleichsweise niedrigen Bonität (Kreditwürdigkeit) des Emittenten. Sie werden auch als „Junk Bonds“ bezeichnet. D... [mehr]