Was ist Buchführung und welche gesetzlichen Vorschriften gibt es dafür?

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Buchführung bezeichnet die systematische Erfassung, Dokumentation und Auswertung von finanziellen Transaktionen eines Unternehmens. Sie dient der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der finanziellen Lage und ist eine Grundlage für die Erstellung von Jahresabschlüssen. In Deutschland sind die gesetzlichen Vorschriften zur Buchführung im Handelsgesetzbuch (HGB) und in der Abgabenordnung (AO) festgelegt. Wichtige Punkte sind: 1. **HGB**: - § 238 HGB: Pflicht zur Buchführung für Kaufleute. - § 239 HGB: Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). - § 240 HGB: Inventaraufnahme. - § 241 HGB: Erleichterungen für Kleingewerbetreibende. 2. **AO**: - § 140 AO: Buchführungspflicht für steuerpflichtige Unternehmen. - § 141 AO: Pflicht zur Buchführung für bestimmte Unternehmen (z.B. bei Überschreiten bestimmter Umsatzgrenzen). Diese Vorschriften regeln, wie und in welchem Umfang Unternehmen ihre Buchführung zu führen haben, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen.

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