Spart es mehr Energie, das Haus bei Nichtbenutzung auf Frostschutz zu stellen oder wärmer zu stellen, um das spätere Aufheizen zu verkürzen?

Antwort

Es spart mehr Energie, die Heizung bei Nichtbenutzung auf Frostschutz (meist ca. 5–8 °C) zu stellen, anstatt das Haus wärmer zu halten. Der Grund: Je größer der Temperaturunterschied zwischen innen und außen, desto mehr Wärme geht durch Wände, Fenster und Dach verloren – und desto mehr Energie wird benötigt, um die Temperatur aufrechtzuerhalten. Auch wenn das spätere Wiederaufheizen kurzfristig mehr Energie benötigt, ist der Gesamtenergieverbrauch in der Regel niedriger, wenn du während der Abwesenheit auf Frostschutz stellst. Die Energieverluste über die längere Zeit bei höherer Temperatur sind deutlich größer als die Energie, die für das einmalige Aufheizen benötigt wird. Wichtig: Räume sollten nicht komplett auskühlen, um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden. Die Frostschutz-Einstellung ist dafür aber ausreichend. Weitere Infos findest du z. B. bei der [Verbraucherzentrale](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/heizung-runterdrehen-bei-abwesenheit-so-viel-koennen-sie-sparen-12213).

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