Was sind mutierte und epigenetisch modifizierte Onkogene?

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Mutierte Onkogene sind Gene, die durch Veränderungen in ihrer DNA-Sequenz (Mutationen) aktiv werden und das Zellwachstum und die Zellteilung fördern. Diese Mutationen können zu einer Überexpression des Onkogens oder zu einer Veränderung seiner Funktion führen, was zur Entstehung von Krebs beitragen kann. Epigenetisch modifizierte Onk hingegen sind Gene, deren Aktivität durch epigenetische Veränderungen beeinflusst wird, ohne dass die DNA-Sequenz selbst verändert wird. Diese Veränderungen können durch chemische Modifikationen wie Methylierung oder Histonmodifikationen. Sie können dazu führen, dass Onkogene aktiviert werden, was ebenfalls zur Krebsentwicklung beitragen kann. Beide Mechanismen spielen eine wichtige Rolle in der Tumorbiologie und können unterschiedliche therapeutische Ansätze erfordern.

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