Ja, RNA und DNA unterscheiden sich am 2'-C-Atom des Zuckers, nicht am 3'-C-Atom. **Unterschied:** - In der **DNA** befindet sich am 2'-C-Atom des Zuckers (Desoxyribose) ein Wasserstoff... [mehr]
Die Genexpression bei Eukaryonten ist ein komplexer Prozess, der mehrere Schritte umfasst, um genetische Informationen von DNA in funktionelle Proteine umzuwandeln. Die Hauptschritte sind: 1. **Transkription**: Die DNA wird in messenger RNA (mRNA) umgeschrieben. Dieser Prozess findet im Zellkern statt und wird von RNA-Polymerasen durchgeführt. Transkriptionsfaktoren und andere regulatorische Proteine spielen eine wichtige Rolle bei der Initiation der Transkription. 2. **Prozessierung der mRNA**: Nach der Transkription wird die mRNA modifiziert. Dazu gehören das Hinzufügen einer 5'-Kappe, das Anheften eines Poly-A-Schwanzes am 3'-Ende und das Entfernen von Introns durch Spleißen. Diese Modifikationen sind wichtig für die Stabilität der mRNA und deren Transport aus dem Zellkern ins Zytoplasma. 3. **Translation**: Im Zytoplasma wird die mRNA von Ribosomen in ein Protein übersetzt. Transfer-RNA (tRNA) bringt die entsprechenden Aminosäuren zu den Ribosomen, wo die mRNA als Vorlage dient, um die Aminosäuresequenz des Proteins zu bestimmen. 4. **Posttranslationale Modifikationen**: Nach der Translation können Proteine noch weiter modifiziert werden, z.B. durch Phosphorylierung, Glykosylierung oder Ubiquitinierung, was ihre Funktion und Stabilität beeinflusst. Die Regulation der Genexpression erfolgt auf verschiedenen Ebenen, einschließlich der Transkriptionskontrolle, der mRNA-Stabilität und der Translationseffizienz, und ist entscheidend für die Zellfunktion und -differenzierung.
Ja, RNA und DNA unterscheiden sich am 2'-C-Atom des Zuckers, nicht am 3'-C-Atom. **Unterschied:** - In der **DNA** befindet sich am 2'-C-Atom des Zuckers (Desoxyribose) ein Wasserstoff... [mehr]
Die regulierende Wirkung des Spleißens bezieht sich auf die Kontrolle darüber, welche Abschnitte der prä-mRNA (Vorläufer-mRNA) beim sogenannten Spleißen entfernt oder zusamm... [mehr]
Der Ablauf des Spleißens beschreibt einen wichtigen Schritt bei der Prozessierung der prä-mRNA in eukaryotischen Zellen. Dabei werden nicht-codierende Abschnitte (Introns) aus der prä-... [mehr]
Kohlenhydrate sind als Träger der Erbinformation nicht geeignet, weil sie im Gegensatz zu Nukleinsäuren (wie DNA und RNA) keine stabile, spezifische und komplexe Informationsspeicherung erm&... [mehr]
Ja, der Reißverschluss ist ein geeignetes Modell, um die DNA-Replikation zu veranschaulichen. Beim Öffnen eines Reißverschlusses trennen sich die beiden Hälften, ähnlich wie... [mehr]
Ein Mutagen ist ein Stoff oder eine Strahlung, der genetische Veränderungen (Mutationen) im Erbgut von Organismen auslösen kann.
DNA-Methylierung ist ein zentraler Mechanismus der Epigenetik. Dabei werden Methylgruppen (–CH₃) an bestimmte Cytosin-Basen der DNA angehängt, meist an sogenannten CpG-Dinukleotiden. Diese... [mehr]
Genmutationen sind Veränderungen in der Erbinformation (DNA), die einzelne Gene betreffen. Dabei wird die Abfolge der Basen (Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin) innerhalb eines Gens verändert.... [mehr]
In einem Chromosom ist nur ein Teilbereich der gesamten DNA eines Organismus enthalten. Die komplette DNA eines Organismus, das sogenannte Genom, ist auf mehrere Chromosomen verteilt. Jedes Chromosom... [mehr]
Hier findest du eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen zu Genetik und DNA, wie sie typischerweise in der 13. Klasse (Oberstufe, Abiturvorbereitung) behandelt werden: **1. Aufbau und Struktur der... [mehr]