Didaktische Reduktion bedeutet, komplexe Inhalte so zu vereinfachen, dass sie für Lernende verständlich und lernbar werden, ohne das Wesentliche zu verlieren. Im Fahrschulunterricht ist das...
Äußere Differenzierung, innere Differenzierung und natürliche Differenzierung sind Konzepte der Didaktik, die sich mit der Anpassung des Unterrichts an die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten von Lernenden befassen. 1. **Äußere Differenzierung**: Dies bezieht sich auf die Trennung von Lernenden in verschiedene Gruppen oder Klassen, basierend auf bestimmten Kriterien wie Leistungsniveau, Interessen oder Lernstilen. Beispiele sind Förder- und Leistungskurse oder verschiedene Schulformen. Ziel ist es, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schüler durch gezielte Angebote gerecht zu werden. 2. **Innere Differenzierung**: Hierbei handelt es sich um die Anpassung des Unterrichts innerhalb einer Lerngruppe. Lehrer gestalten den Unterricht so, dass verschiedene Lernniveaus und -stile innerhalb derselben Klasse berücksichtigt werden. Dies kann durch unterschiedliche Aufgabenstellungen, Materialien oder Methoden geschehen, um allen Schülern gerecht zu werden. 3. **Natürliche Differenzierung**: Dieser Ansatz basiert auf der Annahme, dass Differenzierung organisch und im Einklang mit den natürlichen Lernprozessen der Schüler erfolgen sollte. Es wird darauf geachtet, dass die Lernumgebung und die Aufgaben so gestaltet sind, dass sie den individuellen Lernfortschritt und die Interessen der Schüler unterstützen, ohne dass eine formale Trennung oder spezielle Maßnahmen erforderlich sind. Jedes dieser Konzepte hat seine eigenen Vor- und Nachteile und kann je nach Kontext und Zielsetzung des Unterrichts eingesetzt werden.
Didaktische Reduktion bedeutet, komplexe Inhalte so zu vereinfachen, dass sie für Lernende verständlich und lernbar werden, ohne das Wesentliche zu verlieren. Im Fahrschulunterricht ist das...
Das Handlungsmodell in der Didaktik ist ein Ansatz, der das Lernen als aktiven, selbstgesteuerten Prozess versteht. Im Mittelpunkt steht dabei das handelnde Subjekt – also die Lernenden, die dur...
Didaktische Standards und fundamentale Regeln sind grundlegende Prinzipien, die für erfolgreichen Unterricht und Lernprozesse gelten. Sie bieten Orientierung und sichern eine gewisse Qualitä...
Lehr-Lern-Arrangements bezeichnen die geplante Gestaltung von Lehr- und Lernsituationen. Es gibt verschiedene Arten, die sich nach Ziel, Methode, Sozialform und Medieneinsatz unterscheiden. Zu den wic...
Eine **Lerngelegenheit** ist eine konkrete Situation, in der Lernen wahrscheinlich oder besonders gut möglich ist, weil ein Anlass, ein Ziel und eine passende Aufgabe/Interaktion zusammenkommen....
**Lernangebot** und **Lerngelegenheit** unterscheiden sich vor allem darin, *wer* es initiiert und *wie* geplant es ist: - **Lernangebot**: Ein **geplantes, bewusst bereitgestelltes** Angebot zum Ler...
„Kumulativ“ (in der Didaktik) wird je nach Kontext oft auch so bezeichnet: - **aufbauend** / **aufeinander aufbauend** - **progressiv** (schrittweise steigernd) - **sequenziell** (in sinn...
Allgemeine Merkmale eines Lernangebots sind typischerweise: - **Zielorientierung:** klare Lernziele/Kompetenzen, die erreicht werden sollen. - **Zielgruppenbezug:** Inhalte, Sprache, Tempo und Vora...
| Gliederungspunkt | Inhalt (kurz) | |---|---| | 1. Begriff | Ein **Lernangebot** ist eine geplante Möglichkeit, etwas zu lernen (z. B. Unterrichtseinheit, Kurs, Workshop, Projekt, Übung, Le...
An Fachhochschulen (heute meist Hochschulen für angewandte Wissenschaften genannt) wird Latein in der Regel nicht als eigenständiges Fach unterrichtet. Fachhochschulen sind praxisorientiert...