Für das Drucken von Platinenlayouts auf Folie (z. B. für die Belichtung bei der Herstellung von Leiterplatten) eignen sich am besten Laserdrucker. Hier sind die wichtigsten Gründe und Empfehlungen: **Warum Laserdrucker?** - Laserdrucker verwenden Toner, der auf der Folie haftet und sehr deckend ist. Das ist wichtig, damit UV-Licht beim Belichten der Platine nicht durchscheint. - Tintenstrahldrucker können zwar auch auf speziellen Folien drucken, aber die Tinte ist oft nicht deckend genug und kann verlaufen. **Worauf solltest du achten?** - **Schwarzdruck:** Der Drucker sollte einen möglichst satten, dichten Schwarzdruck liefern. Je dichter das Schwarz, desto besser ist das Ergebnis beim Belichten. - **Auflösung:** Eine hohe Auflösung (mindestens 600 dpi, besser 1200 dpi oder mehr) sorgt für scharfe Kanten und feine Strukturen. - **Kompatibilität mit Folien:** Es gibt spezielle Laserfolien, die für Laserdrucker geeignet sind. Normale Overhead-Folien können schmelzen oder den Drucker beschädigen. **Empfohlene Druckermodelle:** - **Brother HL-L2350DW** (https://www.brother.de/drucker/laserdrucker/hll2350dw): Günstig, zuverlässig, gute Schwarzdichte. - **HP LaserJet Pro Serie** (https://www.hp.com/de-de/printers/laserjet.html): Weit verbreitet, hohe Druckqualität. - **Kyocera ECOSYS Serie** (https://www.kyocera.de/produkte/drucker.html): Langlebig, gute Druckqualität. **Tipp:** Für besonders dichte Schwarztöne kann es helfen, das Layout doppelt zu drucken (zwei Folien übereinanderlegen) oder spezielle „Toner-Density“-Einstellungen zu nutzen. **Fazit:** Ein monochromer Laserdrucker mit hoher Auflösung und guter Schwarzdichte ist die beste Wahl für das Drucken von Platinenlayouts auf Folie.