Ungleichheitsdimensionen in der Soziologie bezeichnen verschiedene Bereiche, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten auftreten und sich manifestieren. Bezogen auf die Soziale Arbeit sind diese Dimen... [mehr]
Laut den Soziologen Peter L. Berger und Thomas Luckmann bezieht sich Institutionalisierung auf den Prozess, durch den menschliche Handlungen und Interaktionen zu festen, routinierten und allgemein akzeptierten Mustern werden. In ihrem Werk "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" (1966) beschreiben sie, wie soziale Wirklichkeit durch menschliches Handeln geschaffen und aufrechterhalten wird. Institutionalisierung beginnt mit der Externalisierung, bei der Menschen ihre subjektiven Bedeutungen und Handlungen nach außen projizieren. Diese Handlungen werden dann durch Interaktion und Wiederholung habitualisiert, was bedeutet, dass sie zu routinierten und vorhersehbaren Mustern werden. Schließlich werden diese Muster objektiviert, das heißt, sie werden als objektive Realität wahrgenommen, die unabhängig von den Individuen existiert. Institutionen entstehen, wenn diese objektivierten Muster von der Gesellschaft als gegeben und selbstverständlich akzeptiert werden. Dieser Prozess der Institutionalisierung hilft, soziale Ordnung und Stabilität zu schaffen, indem er Erwartungen und Verhaltensweisen standardisiert und somit das Zusammenleben erleichtert.
Ungleichheitsdimensionen in der Soziologie bezeichnen verschiedene Bereiche, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten auftreten und sich manifestieren. Bezogen auf die Soziale Arbeit sind diese Dimen... [mehr]
Ein Beispiel für Großgruppen sind Organisationen oder Versammlungen mit einer sehr hohen Teilnehmerzahl, typischerweise ab etwa 20 bis mehreren hundert Personen. Konkrete Beispiele für... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet Resonanz ein Konzept, das vor allem vom deutschen Soziologen Hartmut Rosa geprägt wurde. Resonanz beschreibt dabei eine besondere Qualität der Beziehung zw... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet eine Institution ein dauerhaftes, etabliertes System von sozialen Regeln, Normen und Verhaltensmustern, das das Zusammenleben und Handeln von Menschen in einer Gesel... [mehr]
Der Begriff „kulturelle Gewalt“ wurde vom norwegischen Friedensforscher Johan Galtung geprägt. Er bezeichnet damit jene Aspekte einer Kultur – etwa Religion, Ideologie, Sprache,... [mehr]
Die Soziologie beschäftigt sich mit dem sozialen Handeln, indem sie untersucht, wie Individuen und Gruppen in sozialen Kontexten interagieren und welcheungen sie diesen Interaktionen beimessen. S... [mehr]
Aggressionstheorien in der Soziologie beschäftigen sich mit den Ursachen und Formen von aggressivem Verhalten in sozialen Kontexten. Es gibt verschiedene Ansätze, die versuchen, Aggression z... [mehr]
In der Soziologie bezeichnet der Begriff "veraltete Gesellschaft" eine Gesellschaft, die in ihren Strukturen, Werten und Normen nicht mehr zeitgemäß ist und sich nicht an die Ver&... [mehr]
Die Familie im ist ein zentrales Thema der Soziologie, das die in der Struktur, den Funktionen und den Rollen innerhalb von Familien über die Zeit hinweg untersucht. Wichtige Aspekte sind: 1. **... [mehr]
In der Soziologie wird eine Gruppe als eine Ansammlung von Individuen definiert, die durch gemeinsame Merkmale, Interessen, Ziele oder soziale Beziehungen miteinander verbunden sind. Gruppen könn... [mehr]