Viele aufgeklärte und gut gebildete Menschen in Europa bezweifeln oder halten bestimmte Glaubensinhalte der katholischen Kirche aus mehreren Gründen für absurd: 1. **Wissenschaftlicher... [mehr]
Die Beziehung zwischen der Katholischen Kirche (insbesondere dem Vatikan) und der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) ist seit Jahrzehnten komplex und von Spannungen geprägt. Bis zum Wissensstand Juni 2024 ist das Verhältnis nicht vollständig geklärt und eine vollständige Versöhnung steht weiterhin aus. Für Dezember 2025 gibt es keine spezifischen, neuen Entwicklungen, die über den Stand von 2024 hinausgehen. **Hintergrund des Zerwürfnisses:** Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet. Sie lehnt wesentliche Teile der Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) ab, insbesondere in Bezug auf Liturgie, Religionsfreiheit und das Verhältnis zu anderen Religionen. 1988 kam es zum Bruch, als Lefebvre ohne päpstliche Erlaubnis vier Bischöfe weihte. Dies führte zur Exkommunikation der beteiligten Bischöfe und zu einer schweren Belastung des Verhältnisses zur römisch-katholischen Kirche. **Entwicklungen bis 2024:** - 2009 hob Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation der vier Bischöfe auf, betonte aber, dass die Bruderschaft weiterhin keinen kanonischen Status in der Kirche hat. - Unter Papst Franziskus wurden einige pastorale Zugeständnisse gemacht, etwa die Erlaubnis für Priester der FSSPX, gültig und erlaubt die Beichte zu hören und Ehen zu assistieren, sofern der Ortsbischof zustimmt. - Die FSSPX erkennt den Papst grundsätzlich als Oberhaupt der Kirche an, lehnt aber weiterhin zentrale Konzilslehren ab. **Stand des Verhältnisses:** Bis Juni 2024 ist das Verhältnis weiterhin ungeklärt: - Die FSSPX ist nicht vollständig in die katholische Kirche integriert und besitzt keinen offiziellen kanonischen Status. - Es gibt einen Dialog, aber keine Einigung über die Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils und die vollständige Rückkehr in die kirchliche Gemeinschaft. - Die FSSPX sieht sich als Bewahrerin der katholischen Tradition und kritisiert die Kirche für Modernisierungen, während der Vatikan auf die Anerkennung des Konzils besteht. **Zusammenfassung:** Das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist auch im Dezember 2025 voraussichtlich nicht abschließend geklärt. Das Zerwürfnis besteht im Kern in der Ablehnung zentraler Konzilsbeschlüsse durch die FSSPX und der daraus folgenden kanonischen Trennung. Beide Seiten führen weiterhin Gespräche, aber eine vollständige Versöhnung ist bislang nicht erreicht. Weitere Informationen: - [Priesterbruderschaft St. Pius X. (offizielle Seite)](https://fsspx.de) - [Vatikanische Informationen zur FSSPX](https://www.vatican.va)
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Nach der Lehre der katholischen Kirche zieht eine Abtreibung (genauer: die „vollzogene und gewollte Abtreibung“) automatisch die sogenannte Exkommunikation nach sich. Das bedeutet, dass di... [mehr]
Es gibt keine offiziellen, verlichen Statistiken über den Anteilueller Priester in der kathol Kirche, da Kirche keine entsprechenden Datenbt und viele Pri ihre sexuelle Orientierung Angst vor Dis... [mehr]
Ja, das ist ein Phänomen, das in der katholischen Kirche immer wieder diskutiert wird. Viele Geistliche nehmen wahr, dass ihre traditionelle, hervorgehobene Stellung im kirchlichen Leben durch di... [mehr]
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