Bis zum aktuellen Stand (Juni 2024) ist kein offizielles Teilergebnis oder Abschlussbericht einer vom Vatikan angeordneten „Päpstlichen Visitation“ im Stift Heiligenkreuz öffentl... [mehr]
Die Rolle des Gesangs seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) hat sich erheblich gewandelt. Das Konzil betonte die aktive Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst, was auch den Gesang einschloss. Hier sind einige zentrale Aspekte: 1. **Aktive Teilnahme**: Der Gesang wurde als ein Mittel angesehen, um die aktive Teilnahme der Gemeinde zu fördern. Die Gläubigen sollten nicht nur passiv zuhören, sondern aktiv am liturgischen Geschehen teilnehmen. 2. **Vernacularisierung**: Das Konzil erlaubte die Verwendung der Landessprache in der Liturgie, was auch den Gesang betraf. Dadurch wurde es den Gläubigen erleichtert, die Texte zu verstehen und mitzusingen. 3. **Vielfalt der Musikstile**: Es wurde eine größere Vielfalt an Musikstilen gefördert, einschließlich moderner Kirchenmusik und traditioneller Hymnen. Dies sollte die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Gläubigen berücksichtigen. 4. **Liturgische Funktion**: Der Gesang erhielt eine stärkere liturgische Funktion, indem er nicht nur als Kunstform, sondern als integraler Bestandteil des Gottesdienstes betrachtet wurde, der die Botschaft der Liturgie unterstützt und vertieft. 5. **Schulung und Ausbildung**: Es wurde mehr Wert auf die Ausbildung von Kirchenmusikern und Chören gelegt, um die Qualität des liturgischen Gesangs zu verbessern. Insgesamt hat das Zweite Vatikanische Konzil den Gesang als ein zentrales Element der Liturgie hervorgehoben, das die Gemeinschaft stärkt und die spirituelle Erfahrung der Gläubigen bereichert.
Bis zum aktuellen Stand (Juni 2024) ist kein offizielles Teilergebnis oder Abschlussbericht einer vom Vatikan angeordneten „Päpstlichen Visitation“ im Stift Heiligenkreuz öffentl... [mehr]
Die Marienerscheinungen von Medjugorje, die seit 1981 von mehreren sogenannten Sehern berichtet werden, sind tatsächlich bis heute von der katholischen Kirche bzw. vom Vatikan nicht offiziell als... [mehr]
Padre Pio (Francesco Forgione, 1887–1968) ist bis heute eine der bekanntesten und zugleich umstrittensten Heiligengestalten Italiens. Er wurde 2002 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.... [mehr]
Die sogenannte „außerordentliche Form des römischen Ritus“ bezeichnet die Feier der Heiligen Messe nach dem Messbuch von 1962, das von Papst Johannes XXIII. promulgiert wurde. D... [mehr]