Mystik ist ein Begriff, der religiöse oder spirituelle Erfahrungen beschreibt, bei denen Menschen das Gefühl haben, unmittelbar mit einer höheren Wirklichkeit, Gott, dem Absoluten oder... [mehr]
Mit der Aussage „Mystik statt Kulturchristentum“ könnte Bischofsvikar Josef Grünwidl auf eine Unterscheidung zwischen zwei Formen des Christseins hinweisen: **Kulturchristentum** bezeichnet eine Form des Christentums, bei der die Zugehörigkeit zur Kirche und die Ausübung des Glaubens vor allem durch Tradition, Kultur und gesellschaftliche Gewohnheiten geprägt ist. Menschen sind „kulturchristlich“, wenn sie etwa an kirchlichen Festen teilnehmen oder sich als Christen verstehen, ohne jedoch eine persönliche, spirituelle Beziehung zum Glauben zu pflegen. **Mystik** hingegen steht für eine persönliche, unmittelbare Gotteserfahrung und eine tiefe, spirituelle Beziehung zu Gott. Mystik betont das innere Erleben, das Gebet, die Kontemplation und die Suche nach einer direkten Verbindung zum Göttlichen. Wenn Josef Grünwidl also „Mystik statt Kulturchristentum“ fordert, könnte er meinen, dass es nicht ausreicht, den Glauben nur als kulturelle Tradition zu leben. Stattdessen solle der Glaube wieder mehr zu einer persönlichen, spirituellen Erfahrung werden, bei der die individuelle Beziehung zu Gott und das innere Erleben im Mittelpunkt stehen. Er plädiert damit vermutlich für eine Vertiefung des Glaubenslebens und eine Abkehr von bloßer Äußerlichkeit und Tradition hin zu einer authentischen, spirituellen Praxis. Weitere Informationen zu Josef Grünwidl findest du beispielsweise auf der Seite der [Diözese Eisenstadt](https://www.martinus.at/).
Mystik ist ein Begriff, der religiöse oder spirituelle Erfahrungen beschreibt, bei denen Menschen das Gefühl haben, unmittelbar mit einer höheren Wirklichkeit, Gott, dem Absoluten oder... [mehr]
Die heilige Gertrud von Helfta (1256–1302) gilt als eine der bedeutendsten Mystikerinnen des Spätmittelalters. Ihre Christusvisionen, die sie in ihren Schriften wie dem „Herold der g&... [mehr]