Mystik ist ein Begriff, der religiöse oder spirituelle Erfahrungen beschreibt, bei denen Menschen das Gefühl haben, unmittelbar mit einer höheren Wirklichkeit, Gott, dem Absoluten oder... [mehr]
Die heilige Gertrud von Helfta (1256–1302) gilt als eine der bedeutendsten Mystikerinnen des Spätmittelalters. Ihre Christusvisionen, die sie in ihren Schriften wie dem „Herold der göttlichen Liebe“ (auch „Legatus divinae pietatis“) festhielt, sind geprägt von einer tiefen, persönlichen Beziehung zu Christus, insbesondere zur Verehrung seines Herzens. Pater Vosicky, ein Theologe und Kenner der Mystik, sieht in solchen Visionen tatsächlich zukunftsweisende Beispiele. Sie zeigen, wie der persönliche, innige Zugang zu Gott und die Erfahrung göttlicher Liebe auch heute noch inspirierend sein können. Gertruds Visionen betonen die Barmherzigkeit, Nähe und Liebe Christi – Themen, die auch in der modernen Spiritualität und Theologie eine große Rolle spielen. Zukunftsweisend sind diese Beispiele insofern, als sie zeigen, dass Mystik nicht nur ein Phänomen der Vergangenheit ist, sondern auch heute Menschen dazu anregen kann, eine tiefere Beziehung zu Gott zu suchen. Die Betonung des Herzens Jesu bei Gertrud hat zudem die spätere Herz-Jesu-Verehrung maßgeblich beeinflusst und wirkt bis in die Gegenwart. Weitere Informationen zu Gertrud von Helfta findest du z.B. auf [katholisch.de](https://www.katholisch.de/artikel/22136-die-heilige-gertrud-von-helfta-mystikerin-und-lehrerin-der-liebe).
Mystik ist ein Begriff, der religiöse oder spirituelle Erfahrungen beschreibt, bei denen Menschen das Gefühl haben, unmittelbar mit einer höheren Wirklichkeit, Gott, dem Absoluten oder... [mehr]