„Hochwürden“ ist eine respektvolle Anrede für katholische oder evangelische Geistliche, insbesondere für Priester oder Pfarrer. Es handelt sich um eine traditionelle, heute... [mehr]
Die Aussage, dass homosexuelle Männer in der katholischen Kirche und in Klöstern „immer beste Chancen“ hatten, Karriere zu machen, ist eine starke Verallgemeinerung und so nicht belegt. Historisch betrachtet ist das Verhältnis der katholischen Kirche zur Homosexualität komplex und von Ablehnung geprägt. Die offizielle Lehre der Kirche betrachtet homosexuelle Handlungen als Sünde, und es gibt zahlreiche kirchliche Dokumente, die diese Haltung bekräftigen. Es gibt jedoch Berichte und wissenschaftliche Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass homosexuelle Männer in bestimmten Zeiten und Kontexten in kirchlichen Institutionen Zuflucht gesucht haben, weil das Zölibat und die Männergemeinschaften in Klöstern und Priesterseminaren ein Umfeld boten, in dem sie nicht den gesellschaftlichen Erwartungen einer heterosexuellen Ehe entsprechen mussten. Das bedeutet aber nicht, dass sie „beste Chancen“ auf Karriere hatten – vielmehr war das Leben für homosexuelle Männer in der Kirche oft von Angst, Heimlichkeit und Diskriminierung geprägt. In den letzten Jahrzehnten gab es immer wieder Diskussionen über den Anteil homosexueller Männer im Klerus, aber belastbare Zahlen gibt es nicht. Die katholische Kirche hat in verschiedenen Ländern Richtlinien erlassen, die homosexuellen Männern den Zugang zum Priesteramt erschweren oder verbieten. Zusammenfassend: Es ist nicht korrekt zu sagen, dass homosexuelle Männer „immer beste Chancen“ auf eine Karriere in der katholischen Kirche hatten. Das Thema ist vielschichtig und von individuellen Erfahrungen sowie gesellschaftlichen und kirchlichen Entwicklungen abhängig. Wer sich tiefergehend informieren möchte, findet weiterführende Informationen beispielsweise bei [katholisch.de](https://www.katholisch.de/artikel/25336-homosexualitaet-und-kirche-ein-dauerbrenner) oder in wissenschaftlichen Publikationen zur Kirchengeschichte.
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„Ihr seid meine Freunde“ ist ein Zitat aus dem Johannesevangelium im Neuen Testament der Bibel (Johannes 15,14). Es ist ein beliebtes Thema für Gottesdienste, besonders für Jugen... [mehr]