Der Name „Immanuel“ (auch „Imanuel“ oder „Emmanuel“ geschrieben) stammt aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich „Gott mit uns“. In der Bibel... [mehr]
Ja, nach klassisch-christlicher Auffassung wusste Gott bei der Erschaffung der Engel sowohl um deren freien Willen als auch um die Möglichkeit, dass einige Engel sich von ihm abwenden würden (der sogenannte "Engelsturz" oder "Luzifer-Fall"). In der christlichen Theologie gilt Gott als allwissend (omniscient), das heißt, er kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vollständig. Dazu gehört auch das Wissen um die Entscheidungen freier Geschöpfe, also sowohl der Menschen als auch der Engel. Die klassische Theologie, wie sie etwa von Kirchenvätern wie Augustinus oder Thomas von Aquin vertreten wird, betont, dass Gott den Engeln einen freien Willen gab, damit sie sich aus freier Entscheidung für oder gegen ihn entscheiden können. Gott wusste dabei von Anfang an, dass einige Engel (darunter Luzifer/Satan) diesen freien Willen missbrauchen und sich gegen ihn stellen würden. Dennoch hat Gott dies zugelassen, weil echter freier Wille ohne die Möglichkeit des Abfalls nicht existieren könnte. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [katholischen Kirche](https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P1C.HTM) oder in theologischen Nachschlagewerken wie der [Stanford Encyclopedia of Philosophy](https://plato.stanford.edu/entries/free-will-foreknowledge/).
Der Name „Immanuel“ (auch „Imanuel“ oder „Emmanuel“ geschrieben) stammt aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich „Gott mit uns“. In der Bibel... [mehr]
Die Frage, ob Gott Jesus von Anfang an geplant hat, wird in der christlichen Theologie unterschiedlich beantwortet, je nach Konfession und theologischer Auslegung. Im traditionellen christlichen Glau... [mehr]
Im katholischen Glauben existiert eine klare Vorstellung von einer himmlischen Hierarchie, an deren Spitze Gott steht. Diese Hierarchie der Engel wurde besonders durch den Kirchenlehrer Dionysius Areo... [mehr]
Die Redewendung „von Gottes Gnaden“ bedeutet, dass jemand seine Stellung, Macht oder Autorität als von Gott verliehen betrachtet. Besonders im Mittelalter und in der frühen Neuze... [mehr]
Im Alten Testament, insbesondere im Buch Levitikus (Kapitel 25), wird festgelegt, dass das Land in Israel nicht endgültig verkauft werden durfte. Der zentrale Vers dazu ist Levitikus 25,23: >... [mehr]
In vielen religiösen Traditionen, insbesondere im Christentum, wird der „Zorn Gottes“ als Ausdruck von Gottes Gerechtigkeit gegenüber Sünde und Unrecht verstanden. Ob und wi... [mehr]
Die Frage, wann die Königsherrschaft Gottes beginnt, wird je nach religiöser Tradition unterschiedlich beantwortet: - Im **Judentum** wird die Königsherrschaft Gottes (hebräisch:... [mehr]
Die Aussage, dass eine von Gott gestiftete Hoffnung nicht enttäuschen kann, stammt aus dem christlichen Glauben, insbesondere aus dem Neuen Testament (z. B. Römer 5,5: „Die Hoffnung ab... [mehr]
Theismus bezeichnet den Glauben an einen oder mehrere persönliche Götter, die aktiv in das Weltgeschehen eingreifen.
Die Frage nach der Existenz Gottes gehört zu den grundlegenden und zugleich schwierigsten Fragen der Menschheit. Sie kann weder wissenschaftlich eindeutig bejaht noch verneint werden, da sie sich... [mehr]