Einen **Beweis** für „Gott“ im naturwissenschaftlichen Sinn gibt es bis heute nicht – und viele Philosophen und Theologen würden auch sagen: Ein Gott, der per Definition &b...
Im christlichen Verständnis ist das „persönliche Gericht“ nach dem Tod tatsächlich die unmittelbare Begegnung des Menschen mit Gott, in der sich sein endgültiges Heil oder seine endgültige Verlorenheit entscheidet. Daraus folgt aber nicht zwingend, dass Gebet für Verstorbene „sinnlos“ ist – denn viele Kirchen unterscheiden zwischen: 1) **Endgültiger Entscheidung** (Himmel oder Hölle) 2) **Weg der Reinigung/Heilung** für die, die gerettet sind, aber noch der Läuterung bedürfen (im katholischen Sprachgebrauch: *Fegefeuer*). **Warum Beten trotzdem sinnvoll sein kann (katholisch/orthodox):** - Gebet für Verstorbene wird als Bitte verstanden, dass Gott ihnen **Barmherzigkeit schenkt** und – falls Reinigung nötig ist – diese **verkürzt/erleichtert**. - Das widerspricht dem persönlichen Gericht nicht, weil das Gebet nicht „Gottes Urteil umstürzt“, sondern um **Gnade innerhalb von Gottes gerechtem und barmherzigem Handeln** bittet. - Außerdem gilt: Gott ist nicht an Zeit gebunden; daher kann er Gebete, die „jetzt“ gesprochen werden, in sein Handeln gegenüber dem Verstorbenen einbeziehen, ohne dass das logisch an ein menschliches Zeit-Nacheinander gebunden wäre. **Warum manche Christen es anders sehen (v. a. viele Protestanten/Evangelikale):** - Sie lehnen die Vorstellung eines Reinigungszustands nach dem Tod meist ab und verstehen Hebräer 9,27 („… danach das Gericht“) so, dass nach dem Tod **keine Veränderung des Schicksals** mehr möglich ist. - Darum beten sie typischerweise **nicht für Verstorbene**, sondern eher für die Hinterbliebenen (Trost, Hoffnung). **Fazit:** Ob Gebet für Verstorbene „sinnlos“ ist, hängt von der theologischen Grundannahme ab: - **Katholisch/orthodox:** nicht sinnlos, weil es um Barmherzigkeit und mögliche Läuterung geht. - **Viele protestantische Traditionen:** eher sinnlos im Sinn von „ändert nichts am endgültigen Ausgang“, daher unüblich. Wenn du dich an einer konkreten Tradition orientierst (katholisch, orthodox, evangelisch), ergibt sich daraus eine klare Antwort innerhalb dieses Rahmens.
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