Erkläre das Zitat: Einen Gott, den man sich vorstellen kann, kann man auch getrost wieder wegstellen.

Antwort

Das Zitat „Einen Gott, den man sich vorstellen kann, kann man auch getrost wieder wegstellen“ spielt auf die Idee an, dass ein Gott, der in menschlichen Vorstellungen und Bildern gefasst werden kann, nicht die Transzendenz und Unendlichkeit des göttlichen Wesens widerspiegelt. Im Kontext des biblischen Bilderverbots, das in den Zehn Geboten verankert ist, wird betont, dass Gott nicht auf menschliche Darstellungen reduziert werden sollte. Das Bilderverbot fordert dazu auf, Gott nicht in Form von Statuen oder Bildern darzustellen, da dies die Gefahr birgt, dass Gläubige Gott auf eine begrenzte, menschliche Vorstellung reduzieren. Wenn Gott nur als ein Bild oder eine Vorstellung existiert, kann er leicht ignoriert oder „weggestellt“ werden, was die Beziehung zu einem lebendigen, transzendenten Gott gefährdet. Insgesamt wird hier die Aufforderung deutlich, Gott als etwas Größeres und Unfassbares zu betrachten, das über menschliche Vorstellungen hinausgeht.

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