Was diesseits eines Flusses Recht ist, kann jenseits auch Recht sein. Was besagt diese These bezüglich des positiven Rechts, und welche Beispiele gibt es?

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Die These „Was diesseits eines Flusses Recht ist, kann jenseits sein“ bezieht sich auf die Relität des Rechts und die Unterschiede in den Rechtssystemen verschiedener Länder oder Regionen. Sie verdeutlicht, dass das, was in einem bestimmten rechtlichen Kontext als rechtmäßig oder gerecht angesehen wird, in einem anderen Kontext möglicherweise nicht dasselbe gilt. Beispiele für diese These im Hinblick auf das positive Recht sind: 1. **Rechtsnormen**: In einem Land kann das Führen eines Fahrzeugs ohne Führerschein strafbar sein, während in einem anderen Land möglicherweise keine solchen Vorschriften existieren oder sie weniger streng gehandhabt werden. 2. **Ehe und Familie**: In einigen Kulturen ist die Polygamie legal und gesellschaftlich akzeptiert, während sie in anderen Ländern als illegal und unmoralisch gilt. 3. **Drogenrecht**: Der Besitz und Konsum bestimmter Drogen kann in einem Land legal sein (z.B. Cannabis in einigen US-Bundesstaaten), während er in einem anderen Land mit schweren Strafen geahndet wird. Diese Beispiele zeigen, dass das positive Recht stark von kulturellen, sozialen und politischen Faktoren abhängt und dass es keine universelle Definition von Recht gibt, die für alle Gesellschaften gilt.

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