Was passiert, wenn der Insolvenzverwalter eine Forderung aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung voll bestreitet?

Antwort

Wenn der Insolvenzverwalter eine Forderung aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung als voll bestritten deklariert, bedeutet das, dass er die Forderung nicht anerkennt und bestreitet, dass sie in der angegebenen Höhe oder überhaupt besteht. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie z.B. Zweifel an der Beweislage oder der Rechtsgrundlage der Forderung. In einem solchen Fall hat der Gläubiger die Möglichkeit, seine Forderung gerichtlich geltend zu machen. Das bedeutet, dass der Gläubiger vor Gericht nachweisen muss, dass die Forderung tatsächlich besteht und dass sie aus einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung resultiert. Wenn das Gericht die Forderung anerkennt, wird sie in die Insolvenztabelle aufgenommen und entsprechend behandelt. Es ist ratsam, in solchen Situationen rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen, um die Erfolgsaussichten einer gerichtlichen Geltendmachung der Forderung zu prüfen und die notwendigen Schritte einzuleiten.

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