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Der Paragraph 110 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regelt die sogenannten "Schwebenden Geschäfte" und die Grenzen der Vertretungsmacht eines Vertreters. Er besagt, dass ein Vertreter, der ohne Vertretungsmacht handelt, einen Vertrag nur dann wirksam abschließen kann, wenn der Vertretene den Vertrag nachträglich genehmigt. Die Grenzen des Paragraphen 110 liegen in folgenden Aspekten: 1. **Vertretungsmacht**: Der Vertreter muss im Rahmen seiner Vertretungsmacht handeln. Handelt er darüber hinaus, ist der Vertrag ohne Genehmigung des Vertretenen unwirksam. 2. **Genehmigung**: Der Vertretene muss den Vertrag ausdrücklich oder stillschweigend genehmigen, um die Wirksamkeit herzustellen. Fehlt diese Genehmigung, bleibt der Vertrag ohne rechtliche Wirkung. 3. **Rechtsfolgen**: Wenn der Vertretene den Vertrag nicht genehmigt, hat der Vertreter keine Ansprüche aus dem Vertrag, und der Vertretene ist nicht an den Vertrag gebunden. 4. **Schutz des Dritten**: Der Dritte, der mit dem Vertreter einen Vertrag abschließt, hat ein Interesse an der Genehmigung, da er sonst in eine unsichere rechtliche Lage gerät. Diese Grenzen sollen sowohl den Vertretenen als auch den Dritten schützen und Klarheit über die Wirksamkeit von Verträgen schaffen, die durch Vertreter abgeschlossen werden.
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