Der Begriff, den du suchst, lautet vermutlich **"schulenübergreifend"** oder **"integrativ"**. In der Psychotherapie spricht man auch von **"schulenübergreifender&qu... [mehr]
Die Einschätzung, welcher Psychotherapieansatz der „sanfteste“ ist, hängt stark von individuellen Erfahrungen, der Persönlichkeit des Klienten und der Arbeitsweise des Therapeuten ab. „Sanft“ kann bedeuten: wenig konfrontativ, ressourcenorientiert, langsam vorgehend, besonders achtsam oder schonend im Umgang mit belastenden Themen. Hier eine kurze Einordnung der genannten Ansätze im Hinblick auf ihre Sanftheit, wobei zu beachten ist, dass dies keine absolute Rangfolge ist, sondern eine Orientierung auf Basis typischer Vorgehensweisen: 1. **NARM (NeuroAffective Relational Model)** NARM legt großen Wert auf Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und arbeitet sehr ressourcenorientiert. Es wird darauf geachtet, den Klienten nicht zu überfordern und das Tempo an die Person anzupassen. Konfrontationen werden vermieden, stattdessen wird mit viel Feingefühl an Entwicklungstraumata gearbeitet. → **Sehr sanft** 2. **IFS (Internal Family Systems)** IFS arbeitet mit inneren Anteilen und legt Wert auf einen wertschätzenden, nicht-konfrontativen Umgang mit allen inneren Stimmen. Der Ansatz ist meist sehr achtsam und respektiert die Schutzmechanismen des Klienten. → **Sehr sanft bis sanft** 3. **Ego-State-Therapie** Auch hier wird mit Persönlichkeitsanteilen gearbeitet. Die Methode kann sehr sanft sein, je nach Therapeut und Setting. In manchen Fällen werden jedoch auch gezielt belastende Anteile angesprochen, was als etwas konfrontativer erlebt werden kann als IFS oder NARM. → **Sanft bis moderat** 4. **Schematherapie** Schematherapie ist grundsätzlich ein integrativer Ansatz, der sowohl mitfühlende als auch konfrontative Elemente enthält. Es kann zu emotional intensiven Prozessen kommen, da dysfunktionale Schemata und Kindheitsmuster direkt bearbeitet werden. → **Moderat bis weniger sanft** **Zusammengefasst (von sanft nach weniger sanft):** **NARM ≈ IFS > Ego-State-Therapie > Schematherapie** Diese Einordnung ist eine grobe Orientierung. Die tatsächliche Erfahrung hängt stark von der individuellen Ausgestaltung der Therapie und der Beziehung zum Therapeuten ab. Alle genannten Ansätze können sehr achtsam und schonend angewendet werden, wenn dies gewünscht ist.
Der Begriff, den du suchst, lautet vermutlich **"schulenübergreifend"** oder **"integrativ"**. In der Psychotherapie spricht man auch von **"schulenübergreifender&qu... [mehr]
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Die „Holy 7“ sind in der Psychotherapie ein Begriff aus der Schematherapie nach Jeffrey Young. Sie bezeichnen sieben zentrale Schemata (dysfunktionale Grundüberzeugungen), die besonde... [mehr]
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Zur psychotherapeutischen Anamnese, insbesondere zur biographischen und Statusanamnese, gibt es eine Vielzahl von Fachbüchern und Artikeln. Hier sind einige empfehlenswerte Werke: 1. **"Ana... [mehr]
Die vier Wirkfaktoren für Psychotherapie, die von Bruce Wampold beschrieben wurden, sind in verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen und Büchern zu finden. Eine zentrale Quelle ist das... [mehr]
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