Die Einschätzung, welcher Psychotherapieansatz der „sanfteste“ ist, hängt stark von individuellen Erfahrungen, der Persönlichkeit des Klienten und der Arbeitsweise des Thera... [mehr]
Das Konzept des „inneren Kindes“ spielt in der Psychotherapie eine bedeutende Rolle, insbesondere in humanistischen, tiefenpsychologischen und integrativen Ansätzen. Es bezeichnet die Gesamtheit der kindlichen Prägungen, Gefühle, Bedürfnisse und Erfahrungen, die ein Mensch in sich trägt – sowohl positive als auch verletzende. In der therapeutischen Arbeit steht das innere Kind oft für die emotionalen Anteile, die aus der Kindheit stammen und das heutige Erleben und Verhalten beeinflussen. Viele psychische Probleme, wie Ängste, Selbstwertprobleme oder Beziehungsstörungen, werden darauf zurückgeführt, dass alte Verletzungen oder unerfüllte Bedürfnisse des inneren Kindes weiterhin wirksam sind. Die therapeutische Arbeit mit dem inneren Kind zielt darauf ab: - **Verdrängte Gefühle und Erinnerungen bewusst zu machen** - **Alte Verletzungen zu heilen** - **Selbstmitgefühl und Selbstfürsorge zu fördern** - **Neue, gesündere Verhaltensmuster zu entwickeln** Typische Methoden sind Imaginationsübungen, Dialoge mit dem inneren Kind oder das Nachnähren von Bedürfnissen, die in der Kindheit zu kurz kamen. Ziel ist es, einen liebevollen, akzeptierenden Umgang mit sich selbst zu entwickeln und alte Muster zu transformieren. Das Konzept ist kein eigenständiges Therapieverfahren, sondern wird als hilfreiches Modell in verschiedenen Therapieformen genutzt, etwa in der Schematherapie, der Gestalttherapie oder der Inneren-Kind-Arbeit nach John Bradshaw oder Stefanie Stahl. Weitere Informationen findest du z.B. bei [Stefanie Stahl](https://www.stefaniestahl.de/innere-kind-arbeit/) oder [Psychotherapie.de](https://www.psychotherapie.de/psychotherapie/innere-kind-arbeit/).
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Der Begriff, den du suchst, lautet vermutlich **"schulenübergreifend"** oder **"integrativ"**. In der Psychotherapie spricht man auch von **"schulenübergreifender&qu... [mehr]
Die „Holy 7“ sind in der Psychotherapie ein Begriff aus der Schematherapie nach Jeffrey Young. Sie bezeichnen sieben zentrale Schemata (dysfunktionale Grundüberzeugungen), die besonde... [mehr]
Es gibt verschiedene Verfahren der Psychotherapie, die sich in ihren Ansätzen und Techniken unterscheiden. Hier sind einige der wichtigsten: 1. **Verhaltenstherapie (VT)**: Diese Methode konzent... [mehr]
Eine gute Forschungsfrage könnte lauten: "Welche spezifischen Barrieren erleben Menschen mit geistiger Behinderung im Zugang zu und in der Durchführung von Psychotherapie, und wie beein... [mehr]
Eine Vorlage für einen halbstandardisierten Interviewleitfaden zur Erhebung der Familiengeschichte in der psychotherapeutischen Anamnese findest du häufig in Fachbüchern zur Psychothera... [mehr]
Zur psychotherapeutischen Anamnese, insbesondere zur biographischen und Statusanamnese, gibt es eine Vielzahl von Fachbüchern und Artikeln. Hier sind einige empfehlenswerte Werke: 1. **"Ana... [mehr]
Die vier Wirkfaktoren für Psychotherapie, die von Bruce Wampold beschrieben wurden, sind in verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen und Büchern zu finden. Eine zentrale Quelle ist das... [mehr]
Psychotherapeuten benötigen eine Vielzahl von Kompetenzen, um effektiv arbeiten zu können. Dazu gehören: 1. **Fachliche Kompetenz**: Umfassendes Wissen über psychologische Theorie... [mehr]
Sport kann in der Psychotherapie eine positive Wirkung auf die psychische Gesundheit haben. Er fördert die Freisetzung von Endorphinen, die das Wohlbefinden steigern und Stress reduzieren kö... [mehr]