Wie ist eine Wiederholungsstörung gekennzeichnet?

Antwort

Eine Wiederholungsstörung, auch als "Wiederholungszwang" oder "Zwangsstörung" bekannt, ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten von bestimmten Gedanken, Impulsen oder Verhaltensweisen, die als unangenehm oder belastend empfunden werden. Betroffene fühlen sich oft gezwungen, diese Gedanken oder Handlungen auszuführen, um Angst oder Unbehagen zu reduzieren. Zu den typischen Merkmalen gehören: 1. **Zwangsgedanken**: Unwillkürliche, wiederkehrende Gedanken, die Angst oder Stress auslösen. 2. **Zwangshandlungen**: Wiederholte Verhaltensweisen oder mentale Handlungen, die als Reaktion auf die Zwangsgedanken ausgeführt werden. 3. **Beeinträchtigung des Alltags**: Die Störung kann das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen, da die Betroffenen viel Zeit mit den Zwangshandlungen verbringen. 4. **Widerstand gegen die Gedanken**: Betroffene sind sich oft bewusst, dass ihre Gedanken und Handlungen irrational sind, können jedoch nur schwer dagegen ankämpfen. Die Behandlung erfolgt häufig durch Psychotherapie, insbesondere kognitive Verhaltenstherapie, und in einigen Fällen auch durch medikamentöse Therapie.

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