Stress nach Lazarus?

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Der Stressbegriff nach Richard Lazarus basiert auf seiner transaktionalen Stress-Theorie, die Stress als ein Ergebnis der Wechselwirkung zwischen einer Person und ihrer Umwelt betrachtet. Lazarus unterscheidet zwischen zwei Hauptkomponenten der Stressbewertung: 1. **Primäre Bewertung**: Hierbei wird beurteilt, ob eine Situation als bedrohlich, herausfordernd oder irrelevant wahrgenommen wird. Diese Bewertung entscheidet, ob ein Stressor als potenziell schädlich oder belastend empfunden wird. 2. **Sekundäre Bewertung**: In dieser Phase bewertet die Person ihre Ressourcen und Möglichkeiten, um mit der als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen. Hier wird überlegt, welche Bewältigungsstrategien zur Verfügung stehen und wie effektiv diese sein könnten. Lazarus betont, dass Stress nicht nur von der objektiven Bedrohung abhängt, sondern auch von der subjektiven Wahrnehmung und den individuellen Bewältigungsmechanismen. Stressbewältigung kann durch verschiedene Strategien erfolgen, die auf die jeweilige Situation und die persönlichen Ressourcen abgestimmt sind.

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