Mit welchen Störungen wird Schulverweigerung in Verbindung gebracht?

Antwort

Die Schulverweigerung wird häufig mit verschiedenen psychischen und sozialen Störungen in Verbindung gebracht. Dazu gehören: 1. **Angststörungen**: Kinder und Jugendliche können unter Trennungsangst oder sozialen Ängsten leiden, die sie daran hindern, zur Schule zu gehen. 2. **Depressionen**: Anzeichen von Depressionen können das Interesse an schulischen Aktivitäten verringern und zu Schulverweigerung führen. 3. **Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)**: Kinder mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, sich in der Schule zu konzentrieren, was zu Vermeidungstaktiken führen kann. 4. **Lernstörungen**: Schwierigkeiten beim Lernen können Frustration und Angst hervorrufen, was die Schulverweigerung begünstigen kann. 5. **Soziale Probleme**: Mobbing oder Schwierigkeiten im sozialen Umfeld können ebenfalls zu einer Verweigerung des Schulbesuchs führen. 6. **Familienprobleme**: Konflikte oder instabile Verhältnisse im familiären Umfeld können die Schulverweigerung verstärken. Es ist wichtig, die individuellen Ursachen zu identifizieren, um gezielte Unterstützung anbieten zu können.

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