Was ist das Prinzip der funktionellen Gebundenheit?

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Das Prinzip der funktionellen Gebundenheit (auch funktionale Fixierung genannt) beschreibt eine kognitive Verzerrung, bei der Menschen Schwierigkeiten haben, Objekte oder Werkzeuge außerhalb ihrer üblichen Funktion zu verwenden. Dieses Phänomen kann die Problemlösungsfähigkeit einschränken, da es die Kreativität und Flexibilität im Denken behindert. Ein klassisches Beispiel für funktionelle Gebundenheit ist das "Kerzenproblem" von Karl Duncker. In diesem Experiment wird den Teilnehmern eine Kerze, eine Schachtel Reißzwecken und Streichhölzer gegeben. Die Aufgabe besteht darin, die Kerze so an die Wand zu befestigen, dass das Wachs nicht auf den Tisch tropft. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, die Schachtel der Reißzwecken als potenziellen Kerzenhalter zu sehen, weil sie sie nur als Behälter für die Reißzwecken wahrnehmen. Funktionelle Gebundenheit zeigt, wie unsere Vorerfahrungen und Erwartungen unsere Fähigkeit einschränken können, neue und kreative Lösungen zu finden.

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