Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Fremdunterbringung kann erhebliche Auswirkungen auf die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern haben. Hier sind einige der wichtigsten Einflussfaktoren: 1. **Bindung und Sicherheit**: Kinder, die in einer Fremdunterbringung leben, können Schwierigkeiten haben, stabile Bindungen zu entwickeln. Die Unsicherheit über die Dauer der Unterbringung und die wechselnden Bezugspersonen können zu einem Gefühl der Unsicherheit führen. 2. **Emotionale Regulation**: Kinder in Fremdunterbringung haben oft Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu regulieren. Sie können Angst, Traurigkeit oder Wut intensiver erleben, was sich negativ auf ihre sozialen Interaktionen auswirken kann. 3. **Soziale Fähigkeiten**: Der Mangel an stabilen sozialen Beziehungen kann die Entwicklung sozialer Fähigkeiten beeinträchtigen. Kinder könnten Schwierigkeiten haben, Freundschaften zu schließen oder Konflikte zu lösen. 4. **Verhaltensauffälligkeiten**: Einige Kinder zeigen nach einer Fremdunterbringung Verhaltensauffälligkeiten, wie Aggressivität oder Rückzug, was auf die Herausforderungen hinweist, die sie in dieser Zeit erleben. 5. **Langfristige Auswirkungen**: Langfristig können Kinder, die in Fremdunterbringung leben, ein höheres Risiko für psychische Probleme, Schwierigkeiten in der Schule und Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen haben. Es ist wichtig, dass Fachkräfte und Pflegeeltern die Bedürfnisse dieser Kinder verstehen und unterstützen, um ihre soziale und emotionale Entwicklung zu fördern.
Die sozial/emotionale Entwicklung beschreibt, wie Menschen im Laufe ihres Lebens lernen, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren sowie Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu gestalt... [mehr]
Das Gefühl, sich zu einem anderen Menschen hingezogen zu fühlen, entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren: 1. **Biologische Faktoren:** Hormone und Neurotransmitter wie Dopam... [mehr]
Das "warm-kalt-Gefühl" beim Lieben beschreibt die emotionalen Schwankungen, die viele Menschen erleben, wenn sie verliebt sind oder jemanden lieben. "Warm" steht dabei fü... [mehr]
Nach Dr. Bradley Nelson, dem Entwickler der Methode „The Emotion Code“, gibt es keine explizit festgelegte maximale Anzahl an eingelagerten (eingeschlossenen) Emotionen, die ein Mensch lau... [mehr]
Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Im Laufe des Lebens verlernen viele Menschen scheinbar das unbeschwerte, häufige Lachen, das für Kinder so typisch ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. **Soziale und kulturelle P... [mehr]
Affekttoleranz bezeichnet die Fähigkeit, intensive Gefühle (Affekte) wie Angst, Wut, Trauer oder Freude wahrzunehmen, zuzulassen und auszuhalten, ohne von ihnen überwältigt zu werd... [mehr]
Die Tiefenpsychologie, zu der unter anderem die Psychoanalyse nach Freud sowie die Analytische Psychologie nach Jung zählen, hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung im Vergleich zu anderen ps... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Das Phänomen, in traurigen oder unangemessenen Situationen zu lachen, nennt man „incongruous affect“ oder auch „paradoxe Reaktion“. Es ist eine Art Schutzmechanismus des K... [mehr]