Zielbias (auch Zielverzerrung oder englisch "goal bias") bezeichnet eine kognitive Verzerrung, bei der Entscheidungen, Bewertungen oder Handlungen übermäßig stark auf ein bes... [mehr]
Beobachtungsfehler sind Verzerrungen oder Ungenauigkeiten, die bei der Erfassung und Interpretation von Daten durch den Beobachter auftreten können. Hier sind einige häufige Arten von Beobachtungsfehlern: 1. **Selektive Wahrnehmung**: Der Beobachter nimmt nur bestimmte Informationen wahr und ignoriert andere, oft unbewusst aufgrund von Vorurteilen oder Erwartungen. 2. **Halo-Effekt**: Eine Eigenschaft oder ein Merkmal einer Person oder eines Objekts beeinflusst die Wahrnehmung anderer Eigenschaften. Zum Beispiel kann eine positive Eigenschaft dazu führen, dass auch andere Eigenschaften positiver wahrgenommen werden. 3. **Primacy- und Recency-Effekt**: Informationen, die am Anfang (Primacy) oder am Ende (Recency) einer Beobachtungsperiode präsentiert werden, haben einen stärkeren Einfluss auf die Wahrnehmung als Informationen in der Mitte. 4. **Erwartungseffekt**: Der Beobachter sieht das, was er erwartet zu sehen, was die Objektivität der Beobachtung beeinträchtigen kann. 5. **Hawthorne-Effekt**: Personen ändern ihr Verhalten, wenn sie wissen, dass sie beobachtet werden, was die Ergebnisse der Beobachtung verfälschen kann. 6. **Kulturelle und persönliche Bias**: Die kulturellen Hintergründe und persönlichen Erfahrungen des Beobachters können die Wahrnehmung und Interpretation der beobachteten Ereignisse beeinflussen. Diese Fehler können die Validität und Zuverlässigkeit der Beobachtungsdaten beeinträchtigen und sollten daher bei der Planung und Durchführung von Beobachtungen berücksichtigt werden.
Zielbias (auch Zielverzerrung oder englisch "goal bias") bezeichnet eine kognitive Verzerrung, bei der Entscheidungen, Bewertungen oder Handlungen übermäßig stark auf ein bes... [mehr]
Das Gefühl, „angestarrt“ zu werden, ist ein weit verbreitetes Phänomen, das viele Menschen kennen. Wissenschaftlich gibt es dafür mehrere Erklärungsansätze, aber k... [mehr]
Die Aussage, dass Männer „Augentiere“ sind, bezieht sich auf die Beobachtung, dass Männer oft besonders auf visuelle Reize reagieren, insbesondere im Zusammenhang mit Attraktivit... [mehr]
Der Begriff „Jekyll & Hyde-Eindruck“ bezieht sich auf das bekannte literarische Motiv aus dem Roman „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevens... [mehr]
Dieses Gefühl kennen viele Menschen: Beim Spaziergang im Dunkeln wirken beleuchtete Wohnungen oft besonders einladend und gemütlich. Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. **Perspektive... [mehr]
Das Phänomen, dass man sich selbst als sehr moralisch einschätzt, während man bei anderen oft unmoralisches Handeln feststellt, wird in der Psychologie als „moralische Selbstü... [mehr]
Die Gestalttheorie ist eine psychologische Richtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstand. Ihr zentrales Prinzip ist, dass Menschen beim Wahrnehmen, Denken und Erinnern dazu neigen,... [mehr]
Wenn du jemanden triffst und beim Ansehen dieser Person eine große Ruhe verspürst, kann das verschiedene Bedeutungen haben. Oft deutet es darauf hin, dass die Ausstrahlung oder Präsenz... [mehr]
Visuelle und auditive Wahrnehmung sind zwei grundlegende Sinneswahrnehmungen des Menschen: **Visuelle Wahrnehmung** bezeichnet die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen über das Sehen. Das... [mehr]
Wenn dich jemand anflirtet, signalisiert diese Person Interesse, Aufmerksamkeit undschätzung dir. Das löst oft positive Gefühle aus, weil du dich gesehen und bestätigt fühlst.... [mehr]