Die USA gelten weiterhin als funktionierende Demokratie, auch wenn das politische System in den letzten Jahren zunehmend unter Druck geraten ist. Es gibt weiterhin freie Wahlen, Gewaltenteilung, unabh...
Jacksonian Democracy bezieht sich auf die politische Ära in den Vereinigten Staaten, die mit der Präsidentschaft von Andrew Jackson (1829-1837) verbunden ist. Diese Bewegung betonte die Stärkung der Rolle des "gewöhnlichen" Bürgers in der Politik und die Ausweitung des Wahlrechts. Hier sind einige zentrale Merkmale: 1. **Erweiterung des Wahlrechts**: Jacksonian Democracy setzte sich für die Ausweitung des Wahlrechts auf alle weißen Männer ein, unabhängig von ihrem Eigentum. Dies führte zu einer größeren politischen Beteiligung und Mobilisierung der Wähler. 2. **Anti-Elitismus**: Die Bewegung stellte sich gegen die politische Elite und die bestehenden Machtstrukturen, die als korrupt und abgehoben angesehen wurden. Jackson und seine Anhänger propagierten die Idee, dass die Regierung dem Volk dienen sollte. 3. **Populismus**: Jacksonian Democracy war stark populistisch, indem sie die Stimme des Volkes über die der Elite stellte. Jackson selbst wurde als "der Mann des Volkes" dargestellt. 4. **Wirtschaftliche Reformen**: Jackson war ein Gegner der Bank of the United States, die er als Institution ansah, die den Reichen zugutekam. Er setzte sich für eine dezentrale Wirtschaft ein und förderte die Idee, dass die Regierung nicht in die Wirtschaft eingreifen sollte. 5. **Indianerpolitik**: Ein umstrittenes Element der Jacksonian Democracy war die aggressive Politik gegenüber den indigenen Völkern, die zur Vertreibung vieler Stämme aus ihren angestammten Gebieten führte, bekannt als der "Trail of Tears". Insgesamt hatte die Jacksonian Democracy einen tiefgreifenden Einfluss auf die amerikanische Politik und Gesellschaft und legte den Grundstein für zukünftige populistische Bewegungen.
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