Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) basieren seit den 1990er Jahren auf sogenannten bilateralen Verträgen. Das bedeutet, dass die Schweiz und die EU eine Vie... [mehr]
In der Schweiz gibt es sowohl Proporzwahlen als auch Majorzwahlen, die in verschiedenen politischen Kontexten angewendet werden. 1. **Proporzwahl**: Dieses Wahlsystem wird bei den Wahlen zum Nationalrat angewendet. Hierbei werden die Sitze proportional zu den Stimmen verteilt, die die Parteien erhalten. Ein Beispiel ist die Nationalratswahl, die alle vier Jahre stattfindet. Die Wählerinnen und Wähler können eine Liste einer Partei wählen, und die Sitze werden entsprechend dem Stimmenanteil der Parteien verteilt. 2. **Majorzwahl**: Dieses System wird bei den Wahlen zu den meisten kantonalen und kommunalen Ämtern sowie bei den Wahlen des Ständerats in einigen Kantonen verwendet. Ein Beispiel ist die Wahl des Ständerats, wo in den meisten Kantonen die Majorzwahl angewendet wird. Hierbei muss ein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, um gewählt zu werden. Wenn dies im ersten Wahlgang nicht gelingt, kann ein zweiter Wahlgang stattfinden. Diese beiden Wahlsysteme spiegeln die föderale Struktur der Schweiz wider und ermöglichen eine vielfältige politische Vertretung auf verschiedenen Ebenen.
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) basieren seit den 1990er Jahren auf sogenannten bilateralen Verträgen. Das bedeutet, dass die Schweiz und die EU eine Vie... [mehr]
Die neuen Verträge, die derzeit zwischen der EU und der Schweiz verhandelt werden (Stand: Juni 2024), sind sogenannte bilaterale Abkommen. Das bedeutet, sie werden direkt zwischen der Europä... [mehr]
Das politische System der Schweiz ist eine föderale, direkte Demokratie mit einem ausgeprägten System der Gewaltenteilung. Hier die wichtigsten Punkte zu den genannten Institutionen und Wahl... [mehr]