Das Oersted-Experiment ist ein berühmtes physikalisches Experiment, das 1820 von dem dänischen Physiker Hans Christian Oersted durchgeführt wurde. Dabei entdeckte Oersted, dass ein elek... [mehr]
Die elektrotonische Ausbreitung beschreibt die Ausbreitung von elektrischen Signalen in biologischen Geweben, insbesondere in Nervenzellen. Sie erfolgt durch die passive Weiterleitung von elektrischen Strömen, die durch die Veränderung von Membranpotentialen erzeugt werden. Hier sind die grundlegenden Schritte: 1. **Ruhemembranpotential**: In einem ruhenden Neuron gibt es ein bestimmtes Membranpotential, das durch die ungleiche Verteilung von Ionen (z.B. Natrium und Kalium) zwischen dem Inneren und Äußeren der Zelle entsteht. 2. **Depolarisation**: Wenn ein Reiz auf das Neuron einwirkt, öffnen sich spannungsgesteuerte Natriumkanäle, was zu einem Einstrom von Natriumionen führt. Dies verändert das Membranpotential und führt zur Depolarisation. 3. **Passives Signal**: Die Veränderung des Membranpotentials breitet sich elektrotonisch entlang des Axons aus. Diese Ausbreitung erfolgt passiv, was bedeutet, dass die Signalstärke mit zunehmender Entfernung vom Ursprungsort abnimmt. 4. **Myelinisierung**: In myelinisierten Nervenfasern wird die elektrotonische Ausbreitung durch die Myelinschicht beschleunigt. Die Signale springen von einem Ranvier-Schnürring zum nächsten, was als saltatorische Erregungsleitung bezeichnet wird. 5. **Aktionspotential**: Wenn die Depolarisation einen bestimmten Schwellenwert erreicht, wird ein Aktionspotential ausgelöst, das sich aktiv entlang des Axons fortpflanzt und die Signalübertragung an andere Neuronen oder Muskeln ermöglicht. Die elektrotonische Ausbreitung ist somit ein entscheidender Mechanismus für die schnelle und effiziente Kommunikation innerhalb des Nervensystems.
Das Oersted-Experiment ist ein berühmtes physikalisches Experiment, das 1820 von dem dänischen Physiker Hans Christian Oersted durchgeführt wurde. Dabei entdeckte Oersted, dass ein elek... [mehr]
1. Wechselspannung ist eine Spannung, die immer konstant bleibt und sich nie verändert. 2. Wechselspannung ist die Spannung, die nur in Batterien vorkommt.
Wechselspannung ist sozusagen Strom, der sich nicht entscheiden kann, in welche Richtung er fließen will – er wechselt einfach ständig hin und her.
In einer Parallelschaltung teilt sich der Strom so auf, dass jeder Zweig (also jeder parallel geschaltete Verbraucher) einen eigenen Teilstrom erhält. Die Höhe des Stroms in jedem Zweig h&au... [mehr]
Das Ohmsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Spannung (U), Stromstärke (I) und elektrischem Widerstand (R) in einem elektrischen Leiter. Es lautet: **U = R × I** - **U** ist di... [mehr]
Wenn elektrischer Strom Arbeit verrichtet, wird elektrische Energie in eine andere Energieform umgewandelt. Das Ergebnis kann zum Beispiel Wärme (wie bei einem Heizgerät), Licht (wie bei ein... [mehr]
Wenn elektrischer Strom durch Widerstände fließt, wird ein Teil der elektrischen Energie in Wärme umgewandelt. Das liegt daran, dass die Elektronen beim Durchqueren des Widerstandsmate... [mehr]
Strom ist die Bewegung von elektrischen Teilchen (Elektronen) durch einen Leiter, und Spannung ist der "Druck", der diese Teilchen antreibt – ähnlich wie Wasser (Strom) durch eine... [mehr]
Spannung und Strom hängen eng zusammen und sind Grundbegriffe der Elektrizitätslehre: - **Spannung (U)** ist der "Druck", der den elektrischen Strom durch einen Leiter treibt. Sie... [mehr]
Elektrischer Strom ist die Bewegung von winzig kleinen Teilchen, den Elektronen, durch einen Draht oder ein anderes Material. Man kann sich das wie einen Fluss vorstellen, in dem Wasser (die Elektrone... [mehr]