Die Abkühlung der Luft durch die Verdunstung von Wasser wird als adiabate Verdunstungskühlung bezeichnet. Dabei entzieht das verdunstende Wasser der Luft Wärme (Verdunstungswärme),...
Wie gut isoliert Luft Wärme?
Antwort vomLuft ist ein sehr schlechter Wärmeleiter und isoliert daher relativ gut gegen Wärmeübertragung durch Leitung. Das liegt daran, dass die Moleküle in Luft weit auseinander liegen und Wärmeenergie nur langsam von einem Molekül zum nächsten übertragen wird. Die Wärmeleitfähigkeit von trockener Luft bei Raumtemperatur beträgt etwa 0,024 W/(m·K). Zum Vergleich: Glaswolle, ein typisches Dämmmaterial, hat eine ähnliche Wärmeleitfähigkeit (ca. 0,035–0,045 W/(m·K)), während Metalle wie Kupfer Werte von über 400 W/(m·K) erreichen. Allerdings isoliert Luft nur dann gut, wenn sie in kleinen, unbewegten Schichten eingeschlossen ist. In größeren Hohlräumen kann sich die Luft bewegen (Konvektion), was die Isolationswirkung stark verringert. Deshalb sind viele Dämmstoffe so aufgebaut, dass sie viele kleine Lufteinschlüsse enthalten und so Konvektion verhindern. Zusammengefasst: Luft isoliert Wärme recht gut, solange sie nicht zirkulieren kann. Darum wird sie oft als Dämmstoff in Fenstern (Doppelverglasung) oder in Dämmmaterialien genutzt.
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