Nein.
Hobbes bestimmt den Naturzustand als einen hypothetischen Zustand, in dem es keine gesellschaftlichen Strukturen, Gesetze oder Autoritäten gibt. In diesem Zustand leben die Menschen in einem ständigen Kriegszustand, den er als "Krieg aller gegen alle" (bellum omnium contra omnes) beschreibt. Laut Hobbes zeichnet den Menschen im Naturzustand eine grundlegende Eigenschaft aus: das Streben nach Selbsterhaltung und die Angst vor dem Tod. Da es keine Sicherheit oder Ordnung gibt, sind die Menschen in einem ständigen Wettbewerb um Ressourcen und Macht. Dies führt zu Misstrauen, Konflikten und Gewalt, da jeder Mensch bestrebt ist, seine eigenen Interessen durchzusetzen. Hobbes sieht den Naturzustand als einen Zustand der Anarchie, in dem das Leben "einsam, arm, ekelhaft, tierisch und kurz" ist. Um diesem Zustand zu entkommen, argumentiert Hobbes, dass die Menschen einen Gesellschaftsvertrag eingehen sollten, um eine zentrale Autorität zu schaffen, die Frieden und Sicherheit gewährleistet.
Die Frage, ob Gott den Menschen schuf oder der Mensch sich Gott (bzw. Götter) erschuf, ist tatsächlich eine der grundlegendsten und ältesten Fragen der Menschheitsgeschichte. Sie ber&uu... [mehr]
Mensch sein bedeutet, Teil der Spezies Homo sapiens zu sein und zeichnet sich durch bestimmte biologische, geistige und soziale Merkmale aus. Dazu gehören die Fähigkeit zu denken, zu fü... [mehr]
Die Aussage „Der Mensch ist ein Lichtwesen“ stammt nicht aus der naturwissenschaftlichen Forschung, sondern ist ein Begriff aus spirituellen, esoterischen oder philosophischen Weltanschauu... [mehr]
Thomas Hobbes wird nicht als Vertreter der ausgleichenden Gerechtigkeit angesehen. Vielmehr ist er bekannt für seine Auffassung von Gerechtigkeit im Rahmen seines Gesellschaftsvertrags, wie er in... [mehr]