Dein Gedankengang ist philosophisch sehr relevant und wird in der Theologie und Religionsphilosophie intensiv diskutiert. Die Tatsache, dass Gottes Existenz sich nicht mit Vernunft oder wissenschaftli...
„Rationales Obsequium“ bedeutet wörtlich ein **vernunftgeleitetes Entgegenkommen/Entgegenhalten**: eine **respektvolle, aber nicht blinde** Zustimmung bzw. Gefolgschaft, die **an Gründe gebunden** ist. Je nach Kontext wird der Ausdruck meist so verstanden: - **Allgemein/philosophisch:** Man folgt einer Person, Regel oder Autorität **nur soweit**, wie die zugrunde liegenden Gründe **einsichtig** sind; bei fehlenden Gründen bleibt man **kritisch**. - **Theologisch (katholische Tradition):** „Obsequium“ meint ein **inneres Zustimmen/Annehmen**; „rational“ betont, dass dieses Annehmen **nicht gegen die Vernunft** geschieht, sondern als **vernünftige, reflektierte** Haltung (oft im Sinn von „religiosum obsequium“ gegenüber kirchlicher Lehre, aber abgestuft je nach Verbindlichkeit). Kernidee: **Loyalität mit Begründungspflicht** – Zustimmung, die sich **rechtfertigen lassen** muss.
Dein Gedankengang ist philosophisch sehr relevant und wird in der Theologie und Religionsphilosophie intensiv diskutiert. Die Tatsache, dass Gottes Existenz sich nicht mit Vernunft oder wissenschaftli...
Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume...
Deine Überlegung spricht einen zentralen Punkt der Religionsphilosophie an: Viele Religionen bieten Antworten auf Fragen, die über das rein Rational-Erklärbare hinausgehen – etwa...
Viele Menschen wenden sich Religionen und dem Glauben an Gott zu, weil sie Antworten auf Fragen suchen, die über das hinausgehen, was mit menschlicher Vernunft, Wissenschaft oder alltägliche...
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße...
David Hume und Immanuel Kant vertreten grundlegend unterschiedliche Ansichten über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen: **Hume:** Hume sieht die Vernunft als untergeordnet in morali...
Nach David Humes Moraltheorie kommt der Vernunft (reason) eine begrenzte, aber wichtige Rolle zu. Hume unterscheidet klar zwischen Vernunft und Gefühl (sentiment) und betont, dass moralische Urte...
Die Ansichten von David Hume und Immanuel Kant über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen unterscheiden sich grundlegend, weisen aber auch einige Gemeinsamkeiten auf. **Unterschiede:**...
Nach David Humes Moraltheorie steht der unparteiische Standpunkt bei moralischen Urteilen **nicht** im Zusammenhang mit der Vernunft im Sinne einer rein rationalen Erkenntnis. Hume argumentiert, dass...
Nach David Humes Moraltheorie ist die Vernunft den Menschen **nicht** im Sinne einer angeborenen, moralisch leitenden Instanz gegeben. Hume unterscheidet klar zwischen Vernunft (reason) und Gefüh...